Archiv der Kategorie: 06 Martin Josts Kulturkonsum
Die Facebook-Typologie
Früher war das Internet der neue Brockhaus, heute ist es das neue Telefon. Die meisten nutzen es für den Eins-zu-Eins-Austausch mit anderen.
Wie sich heraus stellt, sind unsere Online-Freunde auch nur: Menschen. Ein kleines Tierleben der typischsten Facebook-Typen. Weiterlesen
Was gsait werre muss
Was gesagt werden muss: Die Schwaben haben nichts gut bei uns. Nun strahlen sie auch noch volkstümliche Musik im Internet aus. Jede Nachsicht haben sie damit verspielt. Das wird man jawohl noch sagen dürfen. Weiterlesen
Es sind doch bloß Sterne
Folgendes ist passiert: Ich wollte ins Planetarium, aber es war ausverkauft. Schon 24 Stunden vor Vorstellungsbeginn waren keine Kartenreservierungen mehr möglich. Das ist paradox und falsch. Ein Planetarium sollte nicht ausverkauft sein. Ein Planetarium ist ein Nischenangebot für Nerds. Warum ich Wert darauf lege, dass das Planetarium nicht voll wird? Damit ich noch rein komme, verdammt. Weiterlesen
Kleines Haus, leeres Haus
Am Theater Freiburg läuft «Verbrechen und Strafe» nach Dostojewski. Naja, bemühte Adaption, aber feine Schauspieler. Von Martin Jost Weiterlesen
Nationalgetränk
Naturtrübe Apfelschorle – das ist das patriotische Symbol für Baden-Württemberg. Der Konsens-Drink steht sowohl für Naturnähe, traditionelle Produktionsweisen und das Markenkleid der Biobewegung, als auch irgendwie für konservativ, ländlich und unaufgeregt. Und keineswegs grüner als die Realpolitik erlaubt. Weiterlesen
Wenn ich beim Theater wäre …
Ich kenne mich mit Theater zwar fast nicht aus, aber ich weiß genau, welche fünf Stücke ich als erstes inszenieren würde, wenn ich beim Theater was zu sagen hätte. Und wie. Weiterlesen
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