Da klappt es auch mit den Nachbarn

Da klappt es auch mit den Nachbarn

Thüringische Landeszeitung vom 20. August 2001

JGH „Maxim Gorki“:
Tag der offenen Tür nach Sanierung

Weimar. (tlz/majo) Für jungen Tourismus sieht es in Weimar gut aus. Als einzige Stadt Thüringens besitzt die Kulturstadt vier vom Landesverband der DJH getragene Jugendherbergen, die alle gut ausgelastet sind. Schon vor 1999 konnte die DJH-Ortsgruppe vermelden, dass auf die hiesigen Häuser ein Drittel aller Übernachtungen in den damals 27 Thüringer Herbergen entfiel. Und es geht weiter aufwärts.

Nach dem Jugendgästehaus (JGH) „Am Ettersberg“ 1996, der Jugendherberge (JH) „Am Poseckschen Garten“ 1997 und der JH „Germania“ vor zwei Jahren ist nun auch das JGH „Maxim Gorki“ am Wilden Graben umfassend saniert worden. Im November 2000 hatte die Modernisierung des 60-Betten-Hauses begonnen und im März 2001 wurde die Einrichtung  zum ersten Mal wieder belegt. Der hauptsächliche erste Bauabschnitt gilt seit Juli als vollendet, abgeschlossen aber  sind die Arbeiten noch nicht. Das wird wohl im Herbst geschehen, wenn weniger Gäste erwartet werden. Deshalb nannte man die Feierlichkeiten am Sonnabendnachmittag auch nicht „Einweihung“, sondern „Tag der offenen Tür“. Wer wollte, konnte eintreten und das bisherige Ergebnis der 2,4 Millionen-Mark-Investition begutachten, die zu 80 Prozent von Bund und Land und zu einem Fünftel von der DJH getragen wurde. Eine besondere Einladung erging an die Anwohner am Wilden Graben, so Klaus-Dieter Eberhardt, Vorsitzender des DJH-Landesverbandes Thüringen. „Wir haben einen sehr guten Kontakt zu den Leuten rundherum“, sagt er und dankt ihnen für das Verständnis hinsichtlich möglicher Beeinträchtigungen durch den Umbau oder auch durch einige wenige Störenfriede, die hier übernachten.

Martin Jost

Gedrucktes

Das 1926/27 erbaute und 1929 nach dem Konkurs des hier lebenden und arbeitenden Architekten zur Jugendherberge umfunktionierte Gebäude steht unter Denkmalschutz, weshalb Fassade und Dach der ursprünglichen Farbgebung entsprechend gestaltet wurden. Jedes der familien- und teils behindertengerechten Ein- bis Sechsbettzimmer verfügt über eine eigene Dusche. Auch ein discofähiger Keller sowie ein Seminarraum gehören zum Angebot.


Auch noch:

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