Föjetong //Archiv

Ich sag’ euch eins, wenn ich euch mit der reichhaltigen Erfahrung meines Alters belatschern darf: Wenn man eine Website hat, tut man gut daran, so viel wie möglich zu automatisieren. Beispiel: Ich habe mir für die Navigation in der Kopfzeile von martinJost.eu Rubrikenseiten gewünscht, in denen die jeweils aktuellsten Texte dieses Ressorts gefeaturet werden. Ich hätte diese Ressort-Übersichten regelmäßig mit Teasern für die neuesten Texte versehen müssen, und zwar immer genau sechs Zeilen langen, damit sie zu dem 125 × 125 px großen Bild passen. – Zu viel Arbeit, als dass ich es durchgehalten hätte.

Nach und nach schicke ich daher die Seiten „Föjetong“, „Freiburg“ und „Fotos“ ins Archiv und führe die Links stattdessen auf das jeweilige Kategoriearchiv. Folge: Die Ressort-Übersichten werden weniger bunt. Dafür aber aktueller.

Im Folenden nun die Seite „Föjetong“ im alten Layout:


Ich hatte auch mit 12 Jahren schon eine Meinung und schrieb Rezensionen. Ausschließlich zu StarTrek-Filmen. Damals hieß Bloggen: Wir verfassen einen Artikel mit dem Füller, bringen ihn mit der Schreibmaschine in Form, kleben Fotos dazwischen und fotokopieren und tackern dann das Ganze.

Was schreiben die da eigentlich auf Twitter? Eine qualitative Analyse mit meinem eigenen Twitter-Account als Corpus (noch in Arbeit) deutet darauf hin: Neben Austausch und Linktipps bietet Twitter einen Platz für ganz herkömmliche Genres wie den Aphorismus. Entwurf für eine Typologie der Tweets.

Wo waren wir noch mal gestern? Ich frage mich, warum ich an keinem CityCards-Display im Kneipenklo und an keinem Posterverkauf bei Konzerten und an keinem Büchertisch an Lesungen vorbei gehen kann. Sind Nächte wie Reisen, aus denen man mit Andenken zurück kehren muss?

Eine Rezension zu jedem Buch, das ich lese. Keine Bange, jede Rezension ist nur so kurz wie Twitter erlaubt. Im März habe ich diesen Twitter-Kanal eröffnet, der mir helfen soll im Bilde zu bleiben über die Bücher und Geschichten, die ich zugeklappt habe. Ältere oder ausführlichere Rezensionen finden sich hier.

Wir haben eigentlich beide Schluss gemacht. Windows Vista und ich haben beschlossen, dass wir mal eine Pause von einander brauchen. Es ist eigentlich für uns beide besser so. Ich hatte ohnehin jemanden kennen gelernt und hoffe, dass mein neues Betriebssystem und ich glücklich werden.

xkcd ist ein grandios schräger, unschlagbar subtiler, fast überfordernd referentieller, thematisch vielseitiger Cartoon von Ex-NASA-Ingenieur Randall Munroe. »Nighttime Stories« ist ein typisches romantisches, subtiles und geekiges Beispiel aus mittlerweile 746 Folgen. Alle lesen lohnt sich.

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Auch noch:

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Eingeordnet unter 06 Martin Josts Kulturkonsum, 07 Sonntags, 99 Archiv, In eigener Sache

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