Reise durch mein Bücherregal v.l.n.r.: StarTrek, StarTrek und eine CD-ROM

Wie viel Prozent der Bücher in eurem Regal habt ihr gelesen? Wenn ihr so ähnlich seid wie ich, wahrscheinlich irgendwas zwischen einem Fünftel und einem Viertel. Bücher werden ja nicht schlecht und die restlichen 80 Prozent kommen eben auch noch irgendwann dran.

Ab jetzt will ich hin und wieder ein, zwei Bücher aus dem Regal nehmen und an dieser Stelle zeigen. Wenn ich das Buch schon gelesen habe und mich halbwegs erinnern kann, verrate ich euch natürlich, ob es was taugt. Falls ich es noch nicht kenne, schreibe ich, warum ich mich darauf freue.

Damit ich kein Buch vergesse, fange ich oben links an und gehe der Reihe nach von A bis Z.

Foto von Büchern in einem Bücherregal

(Spoiler: Diese Serie könnte gut 60 Jahre brauchen. Aber dann bin ich noch nicht einmal 100 Jahre alt und ich habe es nicht eilig, wenn ihr es nicht eilig habt.)

1.) CD-ROM «Klassische Werke der deutschen Literatur»

Ganz links im Bücherregal steht bei mir die «Digitale Bibliothek». Meine erste Ausgabe dieser Edition habe ich mir noch für die Schule gekauft. Die CD-ROM enthält hunderte Dramen, Romane und Gedichte von zig Autor*innen des deutschen Kanons. Nach und nach erschienen in der «Digitalen Bibliothek» Sammlungen von Literatur sowie von Nachschlagewerken, Werkausgaben einzelner Autor*innen, später auch Sammelausgaben von Sammelausgaben auf DVD-ROM.

Ende der 90-er-Jahre hätten neun von zehn Leuten wahrscheinlich gesagt: Lesen am Bildschirm, das kann ich mir nicht vorstellen. (Ich dagegen kam von StarTrek, ich war natürlich an Bord.) Wir sprechen hier über eine Zeit, in der „Bildschirm“ hieß: Ein großer flimmernder Röhrenmonitor auf einem Schreibtisch. Der Schmökergenuss war also eher gering. Die «Digibib» ist für Recherchen im Textkorpus und für schulische und wissenschaftliche Arbeit gemacht, inklusive Konkordanz zu zitierfähigen Printausgaben.

Auftritt: mein E-Reader, den ich mir irgendwann in der ersten Staffel „Corona-Pandemie“ gekauft habe. Wollen wir uns nicht ein paar Bildungsbürger-Wälzer auf das Lesegerät ziehen? Einmal gekauft sind sie ja, jetzt sollen die elektronischen Texte auch auf einem schmökerfreundlichen Endgerät zu ihrem Recht kommen.

… Einfacher gesagt als getan. Ich lege die CD-ROM meiner alten Klassiker-Edition ein. O Schreck: Die enthaltene Software, die allein imstande ist, den Inhalt anzuzeigen, ist in Windows 10 nicht einmal installierbar.

Mit einer neueren Version der «Digibib» kann ich die Texte zumindest wieder aufrufen. Je nach Jahr der Edition ist auf dem Datenträger eine der Versionen 1 bis 4 der proprietären Software enthalten und ich hatte mir in späteren Jahren unter anderem eine Edition mit allen Jahrgängen der «Fackel» inklusive Faksimiles auf DVD-ROM gekauft. Die „Zweitausendeins“-Läden (selig) hatten eigentlich immer eine Auswahl Digibib-Editionen in ihren Grabbelkisten.

Doch auch Digibib 4 taugt nicht dazu, die Texte auf den E-Reader zu bekommen. Die Software hat keine Exportfunktion eingebaut bis auf das Markieren und Kopieren von bis zu einer Buchseite. Ausdrucken geht auch, theoretisch könnte man sich also zumindest PDFs aus den digitalen Werken erstellen.

Eine Googelung verrät, dass Version 5 die erste und letzte ist, die den Export aus «Digitale Bibliothek» in verschiedene E-Book-Formate erlaubt, auch in .epub oder .mobi. Doch wo beziehen? Der Verlag hinter der originalen «Digitalen Bibliothek» existiert nicht mehr.

Digibib 5 ist aber als Download auf versand-as.de erhältlich. Der Online-Anbieter hat auch viele der Editionen auf Datenträger als Restbestände oder als digitale Downloads im Angebot. Gebrauchte Digibib-Discs gibt es auch anderswo im Netz oft zu Flohmarktpreisen. Wenn man Version 5 der Software installiert hat, dann lohnen sich aber auch Nachkäufe zum Neupreis. Immer noch eine relativ günstige Art, an ordentlich edierte E-Books zu kommen.

Nach einer Investition von rund 20 Euro für Digibib V. 5 kann ich nun alle Texte aus meinen Digibib-Editionen in E-Books umwandeln, einschließlich der ältesten CD in meiner Sammlung mit dem Schüler-Kanon. Software und Rechnung bekomme ich umgehend als Download. Als Aufmerksamkeit des Händlers kommt pünktlich zum Valentinstag «Die Digitale Bibliothek-Edition 1.000 Liebesgedichte» auf CD per Post. Schon wieder was für den E-Reader.

2.) Dafydd ab Hugh: «Fallen Heroes» («Gefallene Helden»; StarTrek: Deep Space Nine #5)

Also es ist so, dass StarTrek-Titel einen nicht unerheblichen Teil meiner Bücher ausmachen. Ich werde bei dieser Reise #vonlinksnachrechts durchs Bücherregal aber auf eine gewisse Mischung achten, Ehrenwort.

Nach vielen Jahren habe ich «Fallen Heroes» unlängst wieder gelesen und der Eindruck aus der Erinnerung hat sich bestätigt: Es ist ein wirklich gutes Buch für einen Franchise-Tie-In-Roman. Es ist wesentlich düsterer und brutaler als der Durchschnitt der StarTrek-Erzählungen. Ich erinnere mich an den Eindruck, den ich als Teenager nach dem ersten Lesen hatte: Es kam mir so vor, als hätte ich eine verfilmte Serienepisode erlebt.

Beim zweiten Lesen konnte ich anerkennen, wie gut die Erzählstruktur funktioniert: Odo und Quark müssen auf der verwüsteten Raumstation ermitteln, wer sie angegriffen und fast alle Besatzungsmitglieder ermordet hat. (Spoiler: Zeitreise, ick hör dir trapsen.) Eine parallele Erzählung schildert den Hergang der Katastrophe in Flashbacks. Ab Hughs Schnitte zwischen den Zeitebenen sind vielleicht sehr schematisch, aber in jeder Hinsicht effektiv.

Was ihm aber außerdem gelingt – und das ist ein kleines Wunder –, ist die Hassliebe zwischen seinen Hauptfiguren Odo und Quark. Als der Roman entstand, kann ab Hugh höchstens die erste Staffel von «DS9» gesehen haben, in der die Drehbuchautoren der TV-Vorlage selbst noch auf der Suche nach dem richtigen Ton waren. Dass «Fallen Heroes» die ewigen Frotzeleien von Odo und Quark und ihre jeweiligen Stärken und Schwächen vorwegnimmt, kann fast nur ein Glückstreffer sein. Aber eben ein Treffer.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum ich dieses Buch gleich dreimal habe. „Kein Wunder hat der viele StarTrek-Bücher, wenn er sie gleich mehrmals kauft.“

Also ich erinnere es so: Das deutsche Taschenbuch habe ich mir in den Neunzigern gekauft, womöglich neu und für volle 12 Mark 90. Es ist jedenfalls kein Ramsch-Stempel drauf. (Dazu muss man wissen: Als ich StarTrek-Fan wurde, erschien bei Heyne mindestens ein neuer Titel im Monat. Die StarTrek-Romane nahmen im lokalen Buchladen mehrere Bretter des einschlägigen Genre-Regals im Erdgeschoss hinten links ein und ich konnte mir noch nicht vorstellen, dass die Welt so eingerichtet ist, dass keineswegs alle Bücher, die einmal erschienen sind, für immer lieferbar bleiben würden.

Damals habe ich mein Taschengeld auf einzelne StarTrek-Titel gespart oder sie mir zum Geburtstag gewünscht. Als später die erste goldene StarTrek-Ära abebbte und ich ein bisschen den Anschluss verlor, kaufte ich einfach auf Vorrat jedes StarTrek-Buch, das mir für zwei Euro oder so in einer Ramschkiste begegnete. Davon zehre ich bis heute.)

Die deutsche Hardcover-Variante habe ich in einem Dreierpack mit verramschten StarTrek-Hardcovern aus dem @jokers_deutschland-Katalog bestellt und die englische Version habe ich schließlich gebraucht erstanden (einschließlich zahlreicher Bleistift-Markierungen des Vorbesitzers), vermutlich im Ausverkauf der Buchhandlung am Schwarzen Kloster (selig).

3.) Abnett et al.: «Elite Force» (StarTrek: Voyager; Dino-StarTrek-Comic #3)

StarTrek-Fans sprechen davon, dass wir gerade im zweiten goldenen Zeitalter von StarTrek leben. Das erste goldene Zeitalter wäre demnach in den 1990-er-Jahren gewesen. «StarTrek: The Next Generation» war ein weltweiter Erfolg. Bevor sie zu Ende war, lief «StarTrek: Deep Space Nine» an und während DS9 noch lief, startete «Voyager». Monatlich erschienen neue StarTrek-Bücher und am Kiosk gab es gleich mehrere regelmäßig erscheinende Titel zum Thema StarTrek. Darunter: Die Comicreihe von Dino mit Magazinteil, Leserbriefseite und sogar einer Übersicht mit aktuellen TV-Ausstrahlungsterminen in jedem Heft.

Es gab auch eine „Premium“-Variante mit verändertem Cover, nicerer Bindung, mit ISBN und ohne Anzeigen sowie ohne redaktionelle Seiten, dafür halt teurer.

Heft 3, »Elite Force«, ist die Comic-Adaption einer Videospieladaption von «StarTrek: Voyager». In dem Ego-Shooter muss man als Mitglied eines Spezial-Einsatzkommandos von Sicherheitschef Tuvok die VOYAGER von einem Enterkommando befreien. In der Kritik des Videospiels – im Comicmagazin zum Videospiel – heißt es, die computergesteuerten Figuren verhielten sich erstaunlich intelligent „(d. h. Sie laufen dem Spieler nicht ins Schussfeld oder bleiben an irgendwelchen Einrichtungen hängen)“. Ansonsten ähnele die virtuelle Crew den TV-Figuren sehr „und auch die Synchronstimmen sind dieselben. Ebenso beeindruckend ist das Design der Voyager. Fans werden sich vorkommen wie in den eigenen vier Wänden.“

Das Computerspiel kenne ich nicht, ich habe bloß den Comic gelesen. Ist mir nicht in Erinnerung geblieben.

Dafür versuche ich jetzt mal, mich an alle StarTrek-Magazine zu erinnern, die ich neunzehnundertpaarundneunzig am Kiosk finden konnte:

  • «SPACE View» und «TeleVision» waren zwei Zeitschriften, die sich auf die Genres Science-Fiction und Fantasy in Kino und Fernsehen spezialisiert hatten und praktisch in jeder Ausgabe ein StarTrek-Thema hatten.
  • «Die offiziellen StarTrek-Fakten und -Infos» waren eine Loseblattsammlung mit wöchentlichen Lieferungen, eine Übersetzung der «StarTrek Fact Files» von „Doctor Trek“ Larry Nemecek & al. @larrynemecekstrekland #drtrek
  • «StarTrek: Das offizielle Magazin» ging an den Start und erschien, glaube ich, viermal im Jahr. Nicht zu verwechseln mit:
  • «StarTrek: Das offizielle monatliche Magazin». Eine Übersetzung des britischen «Star Trek Monthly». Bevor es ganz vom deutschen Markt verschwand, erschienen noch einige Ausgaben komplett in Englisch.

Diesen Text habe ich zuvor auf Instagram veröffentlicht.


Nochmal wegen StarTrek:

Der Woche (6)

Nochmal Nasen, die aus Masken schauen. Und ein fünf Jahre alter Satz, der wieder passt.

Bewerten:

Der Woche

Ein Bild von einer großen Mahlzeit, Musik aus den Neunzigern und ein hilfreicher Countdown der Woche

Bewerten:

Kuckt euren Film doch selber

Ich bin seit 17 Jahren StarTrek-Fan. Neues StarTrek anschauen, und sei es auch noch so schlecht – aus Prinzip und aus Loyalität – gehört für mich dazu. Bis heute. Heute werde ich die Vorpremiere von «Into Darkness» knicken. 3D doof, synchronisierte Fassung doof, BluRay doof. Deswegen.

Bewerten:

StarTrek III: The Search for Spock

serie: star trek 1–8 StarTrek III – Auf der Suche nach Mr. Spock (The Search for Spock) Die Geschichte: Spock starb ja bekanntermaßen in StarTrek II. Als Kirk mit der Enterprise und ihrer Besatzung auf die Erde  zurückkehrt, werden sie nicht wie erwartet schwungvoll begrüßt, sondern sie erhalten die traurige Nachricht, daß die  Enterprise nach…

Bewerten:

Wie weh Menschen Menschen tun können

Martin kuckt «Das weiße Band» Wir haben also doch ganz gute Schauspieler auf Deutsch, wenn sie ein Drehbuch bekommen, das ihnen erlaubt natürlich zu sprechen (nicht wie in «Tatort») und mit der nötigen Zeit zu spielen. Michael Hanekes «Das weiße Band» ist ein Stillleben über ein deutsches Dorf 1917 und 1918, in dem die Kindheit…

Bewerten:

StarTrek II: The Wrath of Khan

serie:star trek 1–8 Star Trek II – Der Zorn des Khan (The Wreath of Khan) Grundlegend für diesen Film ist die Episode »Der schlafende Tiger« (»Space Seed«) aus der Classic-Serie. In dieser Folge trifft die Enterprise auf ein Raumschiff mit 50 im Kälteschlaf befindlichen, genetisch veränderten Menschen an Bord, die im Jahre 1996 in einen irdischen…

Bewerten:

Schlaf endlich

Das «Infinite Jest»-Logbuch (7) Mit Exkursen über Transpostmoderne, Ironisch Brechen und die perspektivische Ehe mit Pamela Anderson. 0049<|>1030. Kapitel 6. Übel riechender Nebel aufgezogen. Alltags unter Deck. Navigationsübungen absolviert. Ganztags starke Dünung. Unerwartet frühe Korrosion besorgt etwas. Endlich gute Sprüche.

Bewerten:

Ereignisgeschichte der Zukunft

Die Geschichte der U.S.S. Enterprise Sektor 001. (tp/majo) Es fing alles mit Cpt. Christopher Pike an. Er übernahm im Jahre 2245 das Kommando über die U.S.S. Enterprise, ein 285 Meter langes Raumschiff der Constitution-Klasse. Zusammen mit seinen 400 Besatzungsmitgliedern an Bord brach er auf, neue Welten und neue Zivilisationen aufzuspüren. Er hatte dazu auch alle…

Bewerten:

»Krieg der Sterne«

Von J████ J███ In den letzten Jahren hat das StarTrek-Fieber viele deutsche Fernsehzuschauer erfaßt. Den bisherigen Höhepunkt stellten dabei die Ausstrahlung der Voyager-Folgen und der Kinofilm »Treffen der Generationen« vor knapp zwei Jahren dar.

Bewerten:

StarTrek: Der Film

serie:star trek 1–8 Star Trek [I] – Der Film (The Motion Picture) Die Geschichte: Ein riesiges Energiefeld steuert direkt auf die Erde zu. Auf seinem Weg eleminiert es alles, was sich ihm in den Weg stellt.

Bewerten:

Nerd Night

Martin Josts Kulturkonsum Martin kuckt: StarTrek 11 Freiburg. (mjeu/majo) Die Veranstaltung heißt »Männerabend« und zeigt jeweils an Mittwochen einen Ballerfilm im Cinemaxx für ab acht Euro. Besondere Features des Männerabends sind, dass es im Kino auffällig schlecht riecht, dass bei guten Sprüchen applaudiert wird und dass man ein Bierfass gewinnen kann. Ich habe »StarTrek« in…

Bewerten:

Martin wird StarTrek 11 kucken

Freiburg. (mjeu/majo)• Da soll noch mal jemand sagen, Männer hätten keine Gefühle. Der Gegenbeweis ist, wie hin- und hergerissen ich die ganze Wartezeit auf den neuen StarTrek-Film über war. Tiefs und Hochs, Angst abwechselnd mit Enthusiasmus. Als weiterer Beweise hier eine vollständige Liste aller Filme, bei denen ich je weinen musste: 1996, als ich im…

Bewerten:

Martin kuckt »Fackeln im Sturm«

Schlechter Film. Sechs mal. Martin kuckt: »North and South, Book One« Los Angeles, 1985. (mjeu/majo)• »North and South« (Fackeln im Sturm) ist eine Miniserie aus den Achtzigern, die auf dem gleichnamigen Roman von John Jakes basiert. Es gibt noch weitere Miniserien, denn der amerikanische Bürgerkrieg hat am Ende von Folge 6 gerade mal begonnen. Dabei…

Bewerten:


Noch mehr zu lesen:

Was schauen wir Weihnachten?

«Have Yourself a Movie Little Christmas» ist der Führer durch rund 370 Weihnachtsfilme. Man braucht ungefähr das ganze Jahr, um nur die besten davon zu sehen.

Bewerten:

Es war einmal, so vor einem Jahr, in Amerika

Michael Wolff weiß, was in den letzten 77 Tagen nach der Abwahl von Donald Trump im Weißen Haus vor sich ging. Und er gibt uns einen Ausblick, auf was wir uns noch gefasst machen dürfen.

Bewerten:

Literatur viral: Im Anfang war das Virus

Die Umstände der Pandemie wirken in alle Winkel von Kultur und Alltag. Jetzt haben sie auch die Literatur erreicht: #Coronabedingt müssen die großen Klassiker umgeschrieben werden …

Bewerten:

Als wäre das eure erste Pandemie!*

Kaum ist Pandemie, ist wieder alles wie immer: Die Reichen kommen glimpflich davon, die Armen machen die Drecksarbeit und sterben und Quacksalber und Verschwörungstheoretiker haben Aufwind. So war es 1665, als in London die Pest grassierte. Die Ereignisse in Daniel Defoes Roman kommen uns merkwürdig bekannt vor …

Bewerten:

📚Alan Weisman: «The World without Us»

Nur mal angenommen, alle Menschen würden schwupps von der Erdoberfläche verschwinden … wie lange würden Natur und Klima brauchen, um sich von uns zu erholen?

Bewerten:

Grundrecht auf Maske

Einen Gegensatz zwischen den Corona-Schutzmaßnahmen und den Grundrechten aus dem Grundgesetz gibt es nicht. Wie wir durch Masken unser Grundrecht schützen:

Bewerten:

Der Woche (5)

Ein Bild von einer großen Mahlzeit, Musik aus den Neunzigern und ein hilfreicher Countdown der Woche

Bewerten:

Der Woche

Ein Rant über ÖPNV in Bayern, gute Zitate und ein Schattenplatz an einem heißen Sommertag in Folge 2 von „Der Woche“.

Bewerten:

Der Woche

Stinkefinger, Filmtipps und ein buntes Blogvarieté jetzt auf Martins Blog.

Bewerten:

Entscheidungs-Algorithmus: Was lese ich als nächstes?

Das Bücherregal ist voll. Aber wie soll ich entscheiden, welches Buch ich als nächstes lese? Damit der Entschluss fair und verbindlich ist, muss ich kluge, objektive Maßstäbe ansetzen. Dabei hilft mir mein persönlicher Entscheidungsalgorithmus in zehn einfachen Schritten plus eine allgemeine Regel:

Bewerten:

Ein Buch steht vor Gericht

Taucht ein Rechtsanwalt beim Zoll auf und bittet nachdrücklich darum, dass sein verbotenes Buch beschlagnahmt werde. (Kein Witz.)

Bewerten:

Wieder nix zu lesen

Sind dir schon wieder die guten Sachen zum Lesen, Anhören oder Glotzen ausgegangen? Verzage nicht, Martin hat ein paar Tipps für die neue Woche für dich:

Bewerten:

🏛️Ausstellung «Mykene» im Badischen Landesmuseum Karlsruhe

Die Ausstellung «Mykene – Die sagenhafte Welt des Agamemnon» zeigt uns die Kultur, die während der Bronzezeit auf dem griechischen Festland existierte. Mit den ‚Alten Griechen‘ hatte sie noch nicht viel gemein. – Oder?

Bewerten:

Ich habe jetzt eine atmende Obergrenze eingeführt

So konnte es nicht weitergehen, das war allen klar. Das System drohte, unter dem Ansturm zu zerbrechen. Um die Kontrolle zu behalten, habe ich die Initiative ergriffen und eine atmende Obergrenze eingeführt.

Bewerten:

Nur mit Profis

Man kann alles lernen. Aber muss man für jeden Scheiß ein Seminar besuchen? Der Bildungsmarkt lässt einen nicht im Stich. Vom ersten bis zum letzten Atemzug des Lebens gibt es Coachings, Kurse und Weiterbildungen. Ralf Bücheler und Jörg Adolph haben ihre Dokumentation «Leben – Gebrauchsanleitung» über Menschen in Kursen auf dem Münchner Dokfest vorgestellt.

Bewerten:

Auf dem Trittbrett nach Panama

Verschwörungstheorien, Laptop-Rabatte und ein Liebesroman: Die #PanamaPapers werden ausgenutzt um alles Mögliche zu vermarkten.

Bewerten:

Oh, wie spannend ist Panama

Die «Süddeutsche» vermarktet ihre Berichterstattung aus den „Panama Papers“ als Krimi mit Fortsetzung. Die aufwändig produzierte Enthüllungs-Story ist gigantische PR für den Journalismus.

Bewerten:

Schlepper und Schleuser AG

Die „Internationale Schlepper- und Schleusertagung“ an den Münchner Kammerspielen ist offensichtlich ironisch gemeint. Das heißt aber nicht, dass die Macher nicht provozieren wollen. Politiker von CDU und CSU beißen an.

Bewerten:

Presseschau für den 19. März 2015: Mein Horoskop

Laut «Abendzeitung» soll ich Hektik heute vermeiden. Der «tz» zufolge kann ich mir heute gar nicht genug vornehmen. Genügend trinken, empfiehlt mir der «Münchner Merkur».

Bewerten:

Ein politischer Kommissionsbericht als Comic

Den Bericht der Kommission zur Untersuchung der Terroranschläge vom 11. September gibt es auch in einer graphischen Version. Anders gesagt: Als Sachbuch-Comic. Ausgezeichnete journalistische Arbeiten sind bereits in diesem Genre entstanden. Die graphische Adaption des «9/11-Reports» erfährt leider keine Aufwertung durch die Bilder.

Bewerten:

Cloaca maxima

Ich habe einen super Plan und schreibe neuerdings voll konzentriert meine Magisterarbeit. Okay, der Plan ist seit einem Tag in Betrieb. Aber ich habe schon viel gelernt. Zum Beispiel, welche Massen Stoffwechselprodukte in die römischen Abwasserkanäle purzelten.

Bewerten:

Catull ist total kindisch :-P

Live von der Hausarbeitenfront: Martin hat Spaß mit Paulys Realenzyklopädie der classischen Altertumswissenschaft.

Bewerten:

Zweite Chance

Manche Autoren haben mich nicht auf Anhieb überzeugt. Ich hielt sie für trocken, prätentiös und intellektuellig. Bis ich ein anderes Buch von ihnen entdeckte, das mir Zugang zu ihrem Humor verschaffte. – Beispiele:

Bewerten:

Morgenlatte

David Foster Wallace könnte mein Lieblingsautor werden. Der Posten war bislang nicht besetzt, denn in meiner 25-jährigen Lesebiografie hat sich bisher niemand als großartig genug durchsetzen können. – Und mehr Hirnspaghetti in der Liksammlung der Woche.

Bewerten:

Morgenlatte

Morgenlatte – Frühstückslektüre Es ist Sonnabendfrüh. Die Zeitung ist schon alle, aber Kaffee ist noch da. Höchste Zeit, das Internet anzuwerfen und zu hoffen, dass sich dort drin noch was zu lesen findet. – Eine gute, altmodische Linksammlung für deine Frühstückslektüre. Linksammlung für den 18. Mai 2013

Bewerten:

Workshop-Teilnehmer gesucht

Mein Schreibworkshop sucht wieder Mitmacher. Willst du mehr und besser schreiben? Hättest du gern Rückmeldung von freundlichen Mitstreitern? Komm bei uns vorbei!

Bewerten:

Morgenlatte

Ich lese so viel Gutes im Internet. Ich möchte es euch empfehlen. Für eure Frühstückslektüre. Am Wochenende.

Bewerten:

Märchenonkel

Pünktlich am Tag nach dem Grimms-Märchen-Jubiläum lese ich euch was vor: Zwei unbekannte Märchen der Gebrüder Grimm.

Bewerten:

Messbare Vorsätze

Das Jahr hat 52 Wochen. Heute beginnt Kalenderwoche 30. Ich bin hinter dem Zeitplan. Ich habe dieses Jahr erst 26 Bücher zu Ende gelesen.

Bewerten:

Was gsait werre muss

Was gesagt werden muss: Die Schwaben haben nichts gut bei uns. Nun strahlen sie auch noch volkstümliche Musik im Internet aus. Jede Nachsicht haben sie damit verspielt. Das wird man jawohl noch sagen dürfen.

Bewerten:

Ich habe mir Arbeit mitgebracht

Ein Konzert in einer Kirche ist eine Prüfung. Gegen Unterkühlung und Blasenruptur aushalten braucht alle menschliche Kraft. Überleben ist die Kunst. Warum sich jemand noch die Mühe macht, Stuck zu fotografieren und die Partitur zu lesen, erschließt sich mir nicht.

Bewerten:

Textbaustein / Disclaimer

Zeit ist zu kostbar um ein Gebiet genau zu erforschen. Gründlichkeit ist Verschwendung. Es gibt viel zu viel zu entdecken. – Eine Rechtfertigung, wenn auch nur eine kurze. Ich muss weiter.

Bewerten:

2011 gelesen: Jahresrückblick

Freiburg • martinJost.eu Kurze Meinungen zu allen Büchern, die ich 2011 bis ganz zu Ende gelesen habe. In chronologischer Reihenfolge. (Mitgezählt sind auch besonders dünne Bücher sowie Hörbücher und Comics. Sonst wäre die Ausbeute allzu mager.) https://twitter.com/#!/zugeklappt/status/22438555292803072 https://twitter.com/#!/zugeklappt/status/23168946953785344 https://twitter.com/#!/zugeklappt/status/34030884688637952 https://twitter.com/#!/zugeklappt/status/57007598968389633 https://twitter.com/#!/zugeklappt/status/57200729181528064

Bewerten:

Wie Zeitung aufheben

Ich bin ein digitaler Messie. Zeitungen sind archaisch, aber statt Papier zu horten, lasse ich Browser-Tabs offen. Viele. Sehr viele. So viele, dass mein Browser ächzt. – Das Jahr geht zuende und es wird Zeit, auszumisten.

Bewerten:

Guter Tag um Bücher zu Ende zu lesen

Ich lese anders als die anderen. Ich brauche mehrere Jahre für ein Buch. Dafür habe ich diese Woche fünf Bücher endlich zu Ende gelesen. So fand ich sie:

Bewerten:

Papst-Countdown //Dossier

Schatten voraus! Joseph Ratzinger tourt als Benedikt XVI. im Moment durch Deutschland und wird am Wochenende auch Freiburg einen Besuch abstatten, samt Happening. Die Stadt ist in puncto Vorfreude noch etwas gespalten. Erschienen am 19. September 2011 auf ↑ martinJost.eu • Nachricht/Glosse/Fotos Martins Papst-Countdown:  Der Papst und das Internet • Papamobil-Flotille • Fronleichnam in St. Peter •…

Bewerten:

11. September 2001 //Dossier

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 jähren sich heute zum unglaublichen 10. Mal. Während Gedenktagsjournalismus vielen Medienkonsumenten zum Hals raus hängt, bedeutet mir persönlich in diesem speziellen Fall das Erinnern viel. In diesem Jahr habe ich im Endspurt auf den 11. September drei Artikel auf fudder.de veröffentlicht.

Bewerten:

Inventur

Zum Mitnehmen Freiburg • martinJost.eu Kennt ihr diese Kartons, die mit „Zu verschenken“ oder „Bitte mitnehmen!“ beschriftet sind und die vor Häusern stehen, wo jemand ausmistet oder umzieht oder gestorben ist? Ein Naturgesetz sagt, dass ich an solchen immer nur vorbei komme, wenn sie schon aller guten Dinge entledigt sind. Oder nur an solchen, in…

Bewerten:

Zehn schwer verzeihliche Sünden

Freiburg • martinJost.eu (1) Sich von einem Buch, das man einmal hat, jemals wieder  trennen; insbesondere: ein Buch wegwerfen oder verbrennen.* (Ausnahme: Verschenken, wenn das Buch doppelt vorhanden ist oder als Geschenk angeschafft wurde, siehe (2) (2) Ein Buch verschenken ohne es vorher eigenhändig gelesen zu haben Ein Buch körperlich misshandeln (3) Ein Buch aufgeschlagen…

Bewerten:

Interview mit Cyrus Farivar

Netz + Kultur = ? Freiburg • Martin Jost • für fudder.de Technologiejournalist Cyrus Farivar hat im Mai sein erstes Buch «The Internet of Elsewhere» veröffentlicht. Für seine Reportagen hat der Iran-stämmige Kalifornier vier Nationen außerhalb der „westlichen Welt“ besucht: Iran, Senegal, Südkorea und Estland. Ich habe ihn gefragt, was passiert, wenn das Internet auf…

Bewerten:

Freiburg ist auch schlimm

Martin Nuschs Reiseführer-Parodie macht 88 deutsche Städte nieder. Auch Freiburg hat seinen eigenen Eintrag. – Gute Idee, wäre aber lustiger gegangen. Freiburg • von fudder.de Es gibt so Bücher, die hat man noch nie aus dem Regal gezogen seit man sie zu irgend einer Geburtstags-/Abschieds-/Einweihungs-Party geschenkt bekam, bei der ein Gutteil der Abendunterhaltung aus stoßweisem…

Bewerten:

Europa-Misstrauen, intellektuellig

Freiburg • martinJost.eu Schriftsteller, Lyriker und Querulant Hans Magnus Enzensberger hat mit «Sanftes Monster Brüssel» einen Essay geschrieben, der irgendwo zwischen Unionslandeskunde, Beamtensatire und Polemik angesiedelt ist. Dem Geruch nach will er vor allem eins: in der Schule gelesen werden.

Bewerten:

Martin liest «Harry Potter and the Deathly Hallows» (4)

Das Harry-Potter-lesen-Mikroblog (Wdh.) Samstag, 21. Juli 2007 • 03:56 Ambivalenz Kapitel 4 ist das erste Action-Kapitel des Romans. Jetzt fühle ich mich richtig hineingezogen. Ich muss sagen – diese Frau Rowling. Wie sie die zweischneidige Atmosphäre herstellt und aufrecht erhält, die Charaktere umgibt, die in sehr deprimierenden und dunklen Zeiten leben und wie schlecht der…

Bewerten:

Friedrich Schiller contra «Bild»

Freiburg • martinJost.eu Judith Holofernes, Frontfrau der Kapelle Wir sind Helden, war keineswegs die erste deutsche Lyrikerin, die laut und pointiert gegen die «Bild»-Zeitung wetterte. Auch der Weimarer Arzt, Schriftsteller und Lyriker Friedrich Schiller schmähte das Blatt in einem Interview: Mir kam vor wenig Tagen, Wie? fragt mich eben nicht, vom Reich der ew’gen Plagen…

Bewerten:

Ein Freiburger im Mittleren Westen

Fünf Antworten //Fudder Der Freiburger Django, dessen Künstlername eine Hommage an Gittarist Django Reinhardt ist, studiert für ein Jahr an der University of Iowa in Iowa City. In seinem Blog „Django visits Iowa“ können Familie und Freunde (und, nebenbei, auch der Rest der Welt) nachlesen, wie das amerikanische Abenteuer sich anfühlt.

Bewerten:

Wissenschaftliche Zeitschrift – für Hausarbeiten

Eine Menge Arbeit steckt in einer Hausarbeit. Manchmal so viel, dass es schade wäre, wenn bloß ein einziges Paar Augen den Aufsatz liest, um ihn mit einer Note zu bewerten.

Bewerten:

Erste Enzyklika Martini

fudders Papst-Ticker: Der Papst und das Internet In 234 Tagen kommt der Papst nach Freiburg! Benedikt XVI. hat sich jetzt mit seiner Sicht auf soziale Netzwerke im Internet zu Wort gemeldet. fudder-Polemiker Martin, Atheist und Priester der Computergesellschaft, hat das Schreiben für uns gelesen. Da musste es ja knallen zwischen den beiden. Weiterlesen auf Fudder →

Bewerten:

2010 gelesen

Freiburg. (mjeu/majo) Zeit ist kostbar. Sie mit Büchern zu verbringen ist, verglichen mit Filmen, reichlich unökonomisch. Ein enttäuschender Film kostet einen höchstens drei Stunden Leben. Wenn ein Buch nicht passt, sind locker 20 Stunden Lebenszeit im Eimer. Da ist es doch das Mindeste, die Bücher, in die man investiert hat, nicht auch noch zu vergessen.…

Bewerten:

Jugendbücher, spät entdeckt (2. Teil)

Weimar. (mjeu) Ich vergesse langsam, welche Bücher aus meinem alten Bücherschrank ich schon gelesen habe und welche nicht. Ich hatte mal den Anspruch, mein Regal von Links nach Rechts durchzulesen, aber bevor ich das halb geschafft hatte, war Schule zu Ende und Heimat aus. Ich bin heute mit dem Daumen an meinem alten Bücherregal lang…

Bewerten:

Jugendbücher, spät entdeckt (1. Teil)

Weimar. (mjeu) Ich vergesse langsam, welche Bücher aus meinem alten Bücherschrank ich schon gelesen habe und welche nicht. Ich hatte mal den Anspruch, mein Regal von Links nach Rechts durchzulesen, aber bevor ich das halb geschafft hatte, war Schule zu Ende und Heimat aus. Ich hatte auch mal eine ausgezeichnete Lesetagebuchdisziplin. Vielleicht mit 16 oder…

Bewerten:

Lohnt sich Verirren?

Martin liest Verirren. Eine Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene.* Freiburg. (mjeu) Es klingt wie eine dumme Idee: Sich mit Absicht verirren. Irgendwo auf der Welt, in besiedelten wie menschenleeren Gebieten. Aus Spaß, als Sport, zur Selbstfindung, was auch immer. Andere populäre dumme Ideen sind zum Beispiel: sich betrinken; an einem Gummiseil von einem Haus hüpfen;…

Bewerten:

Somewhat aufgesetzt

Martin liest «Juno» Sperriger als der Film • Leider fehlen gekürzte Szenen Diablo Codys Script, das ihr als Drehbuch-Debütantin gleich den Oscar® für bestes Originaldrehbuch einbrachte, wird allerseits gelobt für seine Frechheit und Unkonventionalität. Liest man es, wird klar:

Bewerten:

Kuck, da war ich

Warum wir auf Konzerten Andenken kaufen Der erste Mai war in diesem Jahr ein Samstag. Das ist eigentlich in jeder Hinsicht unpraktisch: Besonders viel zu erwartende Randale in Berlin, kein Einkaufen mehr am Samstag und kein extra Tag frei. Freitagabend war dafür ein doppelter Freitag. Nicht nur gehen die Freiburger weg, weil am nächsten Tag…

Bewerten:

Beachten Sie die Packungsbeilage

Das «Infinite Jest»-Logbuch (8) Heute keine Zeit. 0063<|>1016. Kapitel 7. Sonniges Herbstwetter; hohes Verkehrsaufkommen. Gut Fahrt gemacht. Es hat angefangen, richtig David Foster Wallacig zu werden. Zwei Labyrinthe: Eins ist der Handlungsort E.T.A., Enfield Tennis Academy. Das andere sind die Beschreibungen von Drogen in den Endnoten.

Bewerten:

Von außen

Das «Infinite Jest»-Logbuch (6) Mit einem Exkurs über erste Sätze. 0039<|>1040. Kapitel 5. Sonnig und unanständig warm. Längsseits anderer Kähne. Kaum in Kajüte. Dünung erst abends wieder stärker. Ein Klischee sagt, ein gutes Buch könne man schon an seinem ersten Satz erkennen. Der erste Satz von «Infinite Jest» lautet:

Bewerten:

Telefonstimme

Das «Infinite Jest»-Logbuch (5) Mit ohne Exkurse. 0033<|>1046. Kapitel 4. Milde Luft; klar und ohne Regen. Kleinste Etappe so weit. Kombüse serviert Scotch und Baumkuchen. Der erste Satz von Kapitel 4 könnte einer Mein absurder Alltag-Glosse aus einer beliebigen deutschen Illustrierten entstammen:

Bewerten:

April, April

Das «Infinite Jest»-Logbuch (4) Mit einem Exkurs zu Kapitelzählung 0032<|>1047. Kapitel 3. Regen + milde Luft nach feuchter Kälte. Zeitumstellung. Infekt während noch Land achtern. Kreuzen  und Familiarisierung; kurze Etappen. Hal Incandenzas Papa spielt ihm den unverhältnismäßigsten Aprilscherz ever. Alles ist immer noch zu befremdlich um bedingungslos unterhaltsam zu sein.

Bewerten:

Übern Wintern

Das «Infinite Jest»-Logbuch (3) Mit Exkursen zu «Wonder Boys», Postmoderne und «Frühlings Erwachen» 0027<|>1052. Kapitel 2. Nacht dunkel; plötzliche Kühle; Schwache Böen und Regenschauer; übrige Weinseligkeit. Ein Drogensüchtiger richtet sich zu Hause für Tage langen Rausch ein. Er hat an alles gedacht (das macht die Erfahrung). Alles, was noch fehlt, ist die Dealerin.

Bewerten:

Monster spricht

Das «Infinite Jest»-Logbuch (2) 0016<|>1063. Kapitel 1. Vorsichtig voraus; schwarze Wolken ohne Regen; späten Nachmittags wieder sonnig.

Bewerten:

Der Anfang der Metapher

Das Infinite-Jest-Logbuch (1) Vorbemerkungen Freiburg. (mjeu/majo) Zwei ur-menschliche Sinne regen sich in mir, wenn ich David Foster Wallaces Roman «Infinite Jest»* (auf Deutsch: «Unendlicher Spass») vor mir sehe: Ehrfurcht und Prokrastination.

Bewerten:

Harry Potter-lesen-Mikroblog (3)

MJKK Das Harry Potter lesen-Mikroblog Wiederholung Ich schaffe den letzten Band – am ersten Tag Dieses Blog hält nur so lange wie das Buch. Ein paar Stunden schreibe ich über den finalen Band von Harry Potter und die Nacht, in dem ich ihn gelesen habe.

Bewerten:

Martin liest »Harry Potter VII«

MJKK Das Harry Potter lesen-Mikroblog Wiederholung Ich schaffe den letzten Band – am ersten Tag Dieses Blog hält nur so lange wie das Buch. Ein paar Stunden schreibe ich über den finalen Band von Harry Potter und die Nacht, in dem ich ihn gelesen habe.

Bewerten:

Martin hat gewählt

Ich als Freiburger Freiburg. (mjeu/majo) Ich denke, alle klugen Deutschen erkennt man daran, wie unzufrieden sie mit dem Ausgang der Bundestagswahl vom letzten Sonntag sind.

Bewerten:

Martin liest Egon Friedell

Martin Josts Kulturkonsum Egon Friedell: »Die Kulturgeschichte der Neuzeit«* Ideen nach-denken; mit einem Buch, das zu schwer ist zum in den Händen Halten: Ein Partylöwe überrascht die Welt mit einer witzigen Kulturgeschichte.

Bewerten:

Martin kuckt »Cruel Intentions«

Martin Josts Kulturkonsum Freiburg. (mjeu/majo)• »Cruel Intentions« ist eine Übertragung der Romanvorlage »Les liaisons dangereuses« (»Gefährliche Liebschaften«) in die Gegenwart. Auf Deutsch heißt er »Eiskalte Engel«, was dämlich ist. Aber der Film ist sehr cool. Der Soundtrack mit Musik von Placebo, Fatboy Slim, Blur, Counting Crows, Skunk Anansie, Aimee Mann, Faithless und Andrew Oldham Orchestra…

Bewerten:

Martin liest «The Film Club»

Martin Josts Kulturkonsum Freiburg. (mjeu/majo) David Gilmours »The Film Club« ist das erste Buch, das ich unbedingt haben musste, nachdem ich es nur in einem Schaufenster gesehen hatte. Untertitel und Tagline auf dem Cover stimmen ein auf: No School. No Work. No Responsibilities. Just three Films a Week. A Dad, his teenage Son and the…

Bewerten:

Martin liest eine Schillerdeutung

Friedrich Schiller hat in seiner Dissertation Sekundärliteraturbelege gefälscht. Wild, oder? In seiner zweiten Dissertation, die ihm schließlich den Titel Doktor der Medizin einbrachte und die von Möglichkeiten handelt, entzündliche von eitrigen Fiebern zu unterscheiden (»Tractatio de discrimine febrium inflammatoriarum et putridarum«), zitiert er sich selbst bzw. sein Theaterstück »Die Räuber«. Als Quelle für die Worte…

Bewerten:

Martin kuckt Trickfilme

Martin Josts Kulturkonsum (5) Freiburg. (mjeu/majo)• Ich bin diese Woche in die Stadt gegangen um mir ein Buch zu kaufen, das ich für die Uni brauche. Ich kam ohne es zurück, weil es nirgendwo vorrätig war. Stattdessen hatte ich sieben andere Bücher dabei sowie eine DVD, die ich nie zu kaufen geplant hatte. Die DVD…

Bewerten:

MJKK: »Die Weltwoche« Nr. 12

(mjeu/majo)• Zürich/Basel/Freiburg. Die Züricher »Weltwoche« ist scheinbar in etwa der Schweizer »Spiegel«. Nur lustiger. Lustiger nicht im Sinne von weniger ernsthaft, sondern positiv formuliert: besonders stilsicher und mit einem größeren Willen zur Polemik, wo nötig. Die Ausgabe, die ich mir letzte Woche nach Längerem mal wieder gekauft habe, weil ich die „Weltwoche“ noch aus meiner …

Bewerten:

7 Kommentare

Eingeordnet unter 06 Martin Josts Kulturkonsum, 10 VTP, Kulturgeschichte der Neunziger, Martin liest, Re-blog, schaufenster1

7 Antworten zu “Reise durch mein Bücherregal v.l.n.r.: StarTrek, StarTrek und eine CD-ROM

  1. Also ich würde mal sagen zwischen einem Drittel und einem Viertel der Bücher sind bei mir ungelesen. Das hat aber auch damit zu tun, dass ein Teil der Gelesen aus dem Haus oder in den Keller wandert.

    Gefällt mir

    • Das ist eine gute Art, Platz zu schaffen. Vor allem, wenn die Bücher noch jemand anders beglücken und nicht wie Trophäen im Regal bleiben.

      Aber was, wenn man viel zu oft an Buchläden vorbeikommt und die Bücher gar nicht so schnell weglesen kann, wie sie einem zulaufen?

      Gefällt mir

      • Ja, die ideale Lösung gibt es nicht. Zumindest für eine Zweizimmerwohnung.

        Die Möglichkeit der Onlinebestellung, wenn man wo was Gutes hört, macht es nicht einfacher…

        Gefällt 1 Person

      • Okay, ich verrat dir was, aber es muss unter uns bleiben. (Habe festgestellt, dass es vieler Leute moralische Gefühle verletzt.) Ich schaffe ungelesene Bücher ab, indem ich sie durch eBooks ersetze! Nicht systematisch und im großen Stil, aber hin und wieder geht ein Papierbuch in den öffentlichen Bücherschrank oder zu booklooker und wird ersetzt durch die .ePub-Ausgabe.

        Was nicht heißt, dass es dann schneller gelesen wird. Aber es nimmt zumindest weniger Platz weg, während es auf seinen Einsatz wartet.

        Gefällt mir

      • Oha, Sakrileg! Was für einen Reader hast du da? Wollte eigentlich erst zur Rente an so was denken…

        Gefällt 1 Person

      • Einen einfachen tolino, der das relativ offene .epub-Format als Standard hat. Der Bücherkauf und die (optionale) Cloud-Bibliothek sind recht komfortabel. (tolino ist ja ein Joint Venture von deutschsprachigen Buchhändlern).

        Ich hielt mich früher für relativ eBook-unempfindlich. Der Reader war eine Pandemie-Anschaffung. Inzwischen bin ich zu faul, Papierbücher überhaupt in die Hand zu nehmen. Für die muss man ja erst Licht anmachen …

        Gefällt mir

      • Ich glaub das wurde früher auch durch Rombach ziemlich gepushed…

        Meine Vorbehalte sind ähnlich. Schau mer mal;)

        Gefällt 1 Person

Sag, was du denkst!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..