Archiv der Kategorie: Kunst-Stück des Monats

Kleinkunsteskalation

Was kommt
als Nächstes?

Drei Scheichs in einer Pyramide

Die Straßenkunst in Freiburg wird immer krasser. Schwebte vor einem Jahr noch ein einzelner Yoda auf seinen Gehstock gestützt, hält inzwischen ein Scheich zwei seiner Kollegen in der Schwebe – scheinbar entgegen jeder Physik. Eine Infografik alarmiert jetzt die Freiburger: Allein bis Weihnachten muss sich die Zahl der Darsteller verdoppeln!

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Es ist alles schon da, man muss es nur sehen

Kunst-Stück des Monats

Von Paul Pretens

Pullerzimmertapetenkacheln

Harri Dünong: »Pullerzimmertapetenkacheln«. Digital bearbeitetes Foto. Freiwehr 2009. • Zum Download als Wallpaper (1584 x 990 px; optimal für Breitbild-15-Zoll-Displays) bitte auf das Bild klicken • © Alle Rechte vorbehalten

Freiwehr. (mjeu/ppt) Vor etwas über einer Woche war ich auf einem Vortrag mit dem Titel »Fire And Ice in der Rechtsmedizin«. Referate von Rechtsmedizinern sind nach meiner Erfahrung immer sowohl erhellend und unterhaltsam als auch gespickt mit guten Sprüchen. Weiterlesen

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Prozess, Teil, Werk

Kunst-Stück des Monats

Freiwehr. (mjeu) Willkommen im Juni! Unsere Reihe Kunst-Stück hat diesen Monat ein grandioses Schmankerl zu bieten: Ein Werk, noch in der Staffelei abgelichtet, von Paul Pretens, in Freiwehr ansässiger Maler. Ein Werkstattbericht sozusagen.

Paul Pretens: »D.I.K.K.« Acryl (Tempera) auf Karton. Freiwehr 2009.

Paul Pretens: »D.I.K.K.« Acryl (Tempera) auf Karton. Freiwehr 2009.

Erdige, jedenfalls warme Grundtöne: Der Hintergrund ist aus Ocker-bis-Orange-Tönen, klare senkrechte Pinselstruktur, den Vordergrund besetzen intensiv blaue Figuren: Quadrate zumeist, aber mit abgerundeten Ecken. Nur auf den ersten Blick sind die alle gleich: manche sind eckiger als andere, manche haben ausgefranste oder verlaufene Ränder, wieder andere haben ein wirbeliges Muster oder der Hintergrundton scheint durch sie hindurch. Sie sind vielfältig, sie sind scheinbar willkürlich angeordnet, durcheinander, aber doch gruppiert, wie es menschliche Gruppen sind. Soziale Quadrate. Sind das wir?

Wenn dem so wäre, wären die rundlichen, welligen blauen Wolken, die nur teilweise und nur in den rechten Ecken ins Bild reichen, das Fremde. Groß und nicht ganz zu sehen, unverstanden. Rund und weich scheinbar, aber gleichzeitig bedrohlich weil mächtig massiv. Die eine Wolke fährt etwas aus, was fast wie ein comichafter Kussmund wirkt. Ist das eine Kontaktaufnahme? Findet Verständigung statt zwischen uns, die wir von den Quadraten symbolisiert werden, und den Wolken? Wohl eher nicht, denn nirgendwo sind die Quadrate eisiger, schärfer und eckiger als wo sie am nächsten an den rundlichen Dingern dran sind.

Ist das Fremde eine große Masse? Es ragt oben rechts und unten rechts etwas ins Bild. Seine Wölbung lässt ahnen, dass der weitaus größte Teil weit außerhalb des Bildes liegt. Aber gehören beide Teile zu ein und demselben Wesen? Oder sind es zwei unterschiedliche? Es ist nicht zu sehen.

Die Transpostmoderne hat das Surreale für sich entdeckt, aber nicht, ohne es voll Aussage zu stopfen.

Das ist abstrakt und doch eindeutig, das ist große Kunst!

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Frühling ruft gar aufdringlich: »Wähl mich! Wähl mich! Wähl mich! Mich!«


Kunst-Stück des Monats

Junges Freiburg

Junges Freiburg (Künstlerkollektiv):/ »Wahlplakat«./ Freiburg, 2009/ Vier Farben und Tapetenleim auf Spanplatte/ Zu sehen in Freiburg noch bis 7. Juni (Open Air)

 

Jetzt prangen sie wieder allüberall: Die Plakate zur Wahl. Weiterlesen

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Innere Werte

Stella Sidney hat Martin Jost gemalt

Stella Sidney „Portrait“ [Martin Josts] Berlin 2007 Spitzer japanischer Kuli und Fineliner auf Kopierpapier Staatliche Sammlung Süddeutsch Sozialisierter Polnisch-Preußischer Maler

Berlin. (mjeu/majo)•• Das Kunstwerk des Monats ist im April ein neues Werk der Künstlerin Stella Sidney. Weiterlesen

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