Sensible Datenträger

Studierende lernen am Zentrum für Schlüsselqualifikationen, warum sie die Nutzung ihrer Smartphones im Alltag und später im Beruf hinterfragen sollten

Sensible Datenträger„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sitzen da und staunen Bauklötze, wenn ihnen klar wird, dass sie von Apps, die sie täglich benutzen, ausspioniert werden“, sagt Klaus Düll. In seinem Kurs mit dem Titel „Smart Business: Grundlagen moderner Kommunikation im beruflichen Umfeld“ am Zentrum für Schlüsselqualifikationen der Universität Freiburg zeigt er Studierenden, welche Potenziale in ihren Smartphones und Tablet-Computern stecken. Die Teilnehmenden sind wohlgemerkt keine Techniknovizen, sondern nutzen ihre Mobilgeräte jeden Tag. Für Düll ist das kein Widerspruch: „Dass ich ein Smartphone besitze, heißt noch lange nicht, dass ich all seine Funktionen kenne und es richtig bedienen kann.“ Ihm geht es aber nicht nur darum, den Teilnehmern den vollen Nutzungsumfang ihrer Geräte zu zeigen. Er will sie vor allem auch dafür sensibilisieren, dass viele beliebte Apps die Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer verletzen.

Gedruckte Texte von Martin Jost

Dieser Artikel erschien in Ausgabe 2014 von «uni’lernen».


Datenschutz nennt er „eines von Deutschlands wertvollsten Exportgütern“. Den hohen Standard, den die Nutzer von Deutschland gewohnt seien, dürften sie bei ausländischen Angeboten nicht voraussetzen. „Die Studierenden wissen oft nicht, dass Verschlüsselung in US-amerikanischer Software per Gesetz kompromittiert ist oder dass soziale Apps wie ‚Whatsapp‘ sie systematisch ausspionieren.“

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