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Das Holbeinpferd hatte sich Ende Juni mal wieder in Hochzeitspelle geworfen. Und diesmal haben wir auch das fröhliche Brautpaar angetroffen, dem das Hochzeitspferdle gewidmet war:
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Freiburg  Sie haben uns ein Denkmal gebaut   Holbeinpferd Quadrat

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von | 4. Juli 2014 · 19:06

Bozzaro über Päpste

Fünf Antworten: Wie es ist, bei der Papstmesse im Chor zu singen

«fudder.de», 25. September 2011

Sechs Chöre gestalteten die heilige Messe mit Papst Benedikt XVI. am Sonntag in Freiburg musikalisch mit – insgesamt fast 400 Sängerinnen und Sänger. Eine von ihnen war Claudia Bozzaro. Wie die 31-Jährige den Gottesdienst von der Bühne aus erlebt hat:
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Wie es ist, bei der Papstmesse im Chor zu singen

Und? Wie war’s?

Schön! Unser Auftritt heute war für mich allerdings nicht besonders aufregend, denn ich war schon mehrmals mit dem Chor auf so großen Events. Sogar auf einem Weltjugendtag mit dem alten Papst. So von Ferne sehen sich Päpste schon ziemlich ähnlich! Was mich aber am allermeisten beeindruckt hat: dass 100.000 Leute tatsächlich alle zusammen schweigen können.

Ist man vor so einem großen Auftritt extrem aufgeregt?

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Farivar über das Internet

Interview mit Cyrus Farivar: „Nicht das Internet verändert die Gesellschaft, sondern die Kultur formt das Netz“

Am Mittwochabend stellt Technologiejournalist Cyrus Farivar sein erstes Buch „The Internet of Elsewhere“ im Carl-Schurz-Haus vor. Für seine Reportagen hat der Iran-stämmige Kalifornier vier Nationen außerhalb der „westlichen Welt“ besucht: Iran, Senegal, Südkorea und Estland. Martin hat ihn gefragt, was passiert, wenn das Internet auf Politik und Gesellschaft trifft und ob die Deutschen paranoider sind als andere Kulturen.

«fudder.de», 17. Mai 2011

Interview mit Cyrus FarivarCyrus, was hast du in deinem Buch heraus gefunden?

Cyrus Farivar: In Europa und in Nordamerika haben viele von uns die Vorstellung, das Internet sei ein Akteur in einem Land. Wir haben das in letzter Zeit in Tunesien und Ägypten beobachtet und ein Stückweit auch in Libyen, wo das Internet den Menschen dabei hilft, demokratischen Wechsel herbei zu führen. Das Argument wurde auch in wirtschaftlicher Sichtweise benutzt, vor allem für das südsaharische Afrika: „Wenn die Menschen bloß mehr und besseren Internetzugang hätten, könnten sie sich schneller entwickeln.“

Ich zeige in meinem Buch, dass das so nicht stimmt. Ich denke vielmehr, das Internet prallt bei seiner Ankunft in einem Land mit allem zusammen, was in diesem Land in Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft gerade vor sich geht. Und was aus dieser Kollission entsteht, ist oft unvorhersehbar und spannend. Es gibt einen Grund, warum Südkorea die beste Versorgung mit Breitbandinternet hat. Es gibt einen Grund, warum in Iran als erstem Land der Welt ein Blogger eingesperrt wurde. Es gibt einen Grund, warum Skype in Estland entwickelt wurde und nicht in Deutschland oder in den USA oder in Japan.

Warum wurde Skype ausgerechnet in Estland entwickelt?

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