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Es ist alles schon da, man muss es nur sehen

Kunst-Stück des Monats

Von Paul Pretens

Pullerzimmertapetenkacheln

Harri Dünong: »Pullerzimmertapetenkacheln«. Digital bearbeitetes Foto. Freiwehr 2009. • Zum Download als Wallpaper (1584 x 990 px; optimal für Breitbild-15-Zoll-Displays) bitte auf das Bild klicken • © Alle Rechte vorbehalten

Freiwehr. (mjeu/ppt) Vor etwas über einer Woche war ich auf einem Vortrag mit dem Titel »Fire And Ice in der Rechtsmedizin«. Referate von Rechtsmedizinern sind nach meiner Erfahrung immer sowohl erhellend und unterhaltsam als auch gespickt mit guten Sprüchen. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 01 Hallo Woche! (MO), Kunst-Stück des Monats

Transformers in Freiburg

Was geht in Freiburg?

Die neue UB klappt sich aus

Die neue UB klappt sich aus

Freiburg. (mjeu/majo)• Wenn ich mir Modelle oder Illustrationen vom geplanten Umbau der Unibibliothek angesehen habe, konnte ich mir nie vorstellen, dass sie im Wesentlichen stehen bleiben soll. Ich dachte, die Fassade müsste schon einmal ganz weg. Nachdem in den letzten Wochen dann aber ein Fassadenstück zur Anschauung enthüllt wurde, ist die zukünftige Gestalt des Gebäudes ein Stück vorstellbarer. Gleichzeitig sieht es aus, als wäre die alte UB ein Transformer, der angefangen hat aus unmöglichen inneren Orten stylishe, glänzende Applikationen nach außen zu klappen.

Das passt zu meinem Bild von der UB als abgestürztem Raumfrachter. Sie sah immer aus wie ein Klotz, der im Film »Alien« auf einen Planeten gestürzt ist und immerhin noch seine Gangway ausfahren konnte. Das Fachwerkviertel, dass das Raumschiffwrack unter sich begraben hat, ist aber erst einmal platt.

Auf genau dieser Gangway, die zum Haupteingang der UB führte, fragte mich mal ein Mann: »Wo geht’s denn hier zur UB?« Ich wies ihn darauf hin, dass er davor stünde und er meinte: »Das? Aber das ist doch das Parkhaus?« Hässlich genug war sie ja. Noch hässlicher war sie nur von innen.

Bis sie fertig renoviert ist, das wird noch eine ganze Weile dauern. Dabei dachte ich, seit ich in Freiburg lebe, es könne jeden Moment losgehen. Das Gerüst, das vor sechs Jahren schon an ihrer Fassade stand, war aber immer nur dafür gedacht, Besucher vor abplatzenden Betonstücken zu schützen.

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