Schlagwort-Archive: Creative Nonfiction

Wie gemacht für den Job als Ikone: Die Doku «RBG» porträtiert Ruth Bader Ginsburg

Die im September 2020 viel zu früh verstorbene Bürgerrechtlerin und Richterin am Obersten Gerichtshof der USA, Ruth Bader Ginsburg, war mit über 80 Jahren noch zur Popfigur geworden.

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter 06 Martin Josts Kulturkonsum, Blog-Exklusiv, Martin kuckt, schaufenster1

Der Woche

Eine ganze Weile überlegen wir schon, an was uns die nackten Nasen erinnern, die manche Leute aus ihren Alltagsmasken 😷 hängen haben. Daran, dass Solidarität nicht selbstverständlich ist, schon klar, aber da ist noch etwas anderes. Wir haben uns so schnell daran gewöhnt, dass Fremde Stoff im Antlitz tragen, dass nackte Haut uns wie eine Obszönität vorkommt. Und obszön ist während der Pandemie auch die Geste der nackten Nase 👃. Jetzt haben wir’s: Erinnert sie in diesen Zeiten nicht an einen gestreckten Mittelfinger mitten im Gesicht 🖕🏻?


Bild der Woche

View this post on Instagram

Nochmal Rosmarin

A post shared by Martin Jost. (@365anfaenge) on

Wusstet ihr, dass Rosmarin nicht nur blüht, sondern seine Blüten auch noch wie die von Mini-Orchideen aussehen? Weiterlesen

Ein Kommentar

Eingeordnet unter 03 Martins Meinung (MI), 05 Wochenende (FR), 06 Martin Josts Kulturkonsum, 08 Drahtbildberichterstattung, 20 Der Woche, Bild der Woche, Blog-Exklusiv, Buch der Woche, D-Land, Film der Woche, Gut geschrieben der Woche, Martin kuckt, Martin liest, Track der Woche, Tweet der Woche, Vorwort der Woche

«Space Dogs»: Doku über Moskauer Straßenköter und ihre raumfahrenden Vorfahren

Laika, das erste Lebewesen im Weltraum, und die anderen Hunde des russischen Raumfahrtprogramms, waren auf Moskaus Straßen aufgewachsen. Das wussten wir nicht. Auch sind die Bilder, die man uns seit unserer Kindheit immer wieder von den vierbeinigen Kosmonauten gezeigt hat, eher nach Bekömmlichkeit ausgewählt. Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter 06 Martin Josts Kulturkonsum, Blog-Exklusiv, Martin kuckt, München

New York in den 1920-er-Jahren: Ein Anwalt läuft im New Yorker Hafen von einem Zollbeamten zum anderen und bedrängt sie, sie möchten das Buch beschlagnahmen, das er hat einschmuggeln lassen. Es ist ein verbotenes Buch, so verboten, dass es normalerweise durch die Behörden verbrannt wird.
Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

von | 14. Oktober 2019 · 09:00

Die Podcast-Reihe «Serial» wird mit hohem journalistischen Aufwand recherchiert, von Radiomachern exzellent produziert und schließlich hervorragend  erzählt. Drei Segnungen des Internets kommen in ihr zusammen: Der Trend zur Serie; der Trend zur literarischen Nonfiction; und das Podcast.

Screenshot: serialpodcast.org. Das Headerbild hat Drew Patrick Miller gemacht. Es stammt von unsplash.com (CC-Zero-Lizenz).

Screenshot: serialpodcast.org. Das Headerbild stammt von Drew Patrick Miller via unsplash.com (CC-Zero).

Die gerade abgeschlossene 2. Staffel erzählt die Geschichte von Bowe Bergdahl. Bergdahl war als US-Army-Soldat in Afghanistan stationiert und überlebte fünf Jahre in Taliban-Gefangenschaft. 2014 wurde er gegen die Freilassung von fünf Guantanamo-Insassen ausgetauscht. Bergdahl hat zugegeben, mit voller Absicht eines Nachts aus seinem Stützpunkt getürmt und in feindliches Territorium spaziert zu sein. Die amerikanische Öffentlichkeit hat nicht die beste Meinung von ihm. Diejenigen, die eine Anklage und Verurteilung als Deserteur fordern, werden ihren Wunsch wohl bekommen. Donald Trump et al. sagen relativ unverhohlen, dass Bergdahl eine standrechtliche Hinrichtung verdient habe. Bowe Bergdahl hat eine gut überlegte Erklärung dafür, warum er damals durchgebrannt ist. Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

von | 3. Mai 2016 · 09:55

Kriegsflüchtling und noch dazu verliebt

Vladimir ist verliebt in Melissa. Er traut sich nicht, Melissa anzusprechen und zu fragen, ob sie seine Freundin sein will. Als wäre das nicht schlimm genug, ist in seiner Heimat Krieg, sein Onkel wird erschossen, seine Großeltern entführt und Vladimir lebt in einem Ungeziefer-geplagten schwimmenden Containerwohnheim in der dänischen Fremde.

Es ist 1992 und Vladimir ist mit seiner Mutter und seinem älteren Bruder auf der Flucht. Zusammen mit hunderten anderen Flüchtlingen aus Bosnien-Herzegowina hoffen sie in Kopenhagen auf Asyl.

Weiterlesen

Ein Kommentar

Eingeordnet unter 06 Martin Josts Kulturkonsum, Blog-Exklusiv, Martin kuckt

Bromance

Den Vogel schießt einer von Avi Mograbis Kameramännern ab. Während eines Wahlkampfauftritts von Ariel Sharon sitzt der Politiker auf dem Podium, aber redet gerade nicht. Stattdessen tauscht er Blicke mit dem Filmemacher Mograbi, der bei dem Dreh als Tonmann fungiert. Mograbi und Sharon blicken sich an, schlagen ihre Augen auf und lächeln einander zu. Mograbis Kameramann zeigt nicht Sharon, dem das Team in seinem Wahlkampf monatelang hinterherreist, sondern zoomt auf den Regisseur. Die beiden flirten.

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

von | 11. Mai 2015 · 23:27