Schlagwort-Archive: Junges Freiburg

Wählt mich!

Vielen Dank an alle, die wählen gegangen sind.

Danke für die 3912 Stimmen, mit denen ich meinen Platz auf dem Wahlvorschlag halten konnte.

Und viel Glück und Erfolg SAP, der neuen Stadträtin von Junges Freiburg! Weiterlesen

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Simone Ariane Pflaum

Simone Ariane Pflaum

Du bist Junges Freiburg!

Freiburg. (mjeu/majo) Am 7. Juni wurde Junges Freiburg wieder in den Gemeinderat gewählt, diesmal mit einem Sitz für Stadträtin Simone Ariane Pflaum. Jetzt geht es daran, uns in der neuen Besetzung zu finden, auszutesten, welche Koalitionen sich lohnen könnten, und möglichst nahtlos in unseren Themen aus dem Wahlkampf nachzuladen.

Ui, ist das alles aufregend.

Eine Bestandsaufnahme unseres Kernthemas Jugendbeteiligung zeigt: Die Strukturen sind angelegt, aber müssen unbedingt mit Leben gefüllt werden. Im neuen Gemeinderat soll auch das neue Jugendgremium ein Wörtchen mitzureden haben.

Links zum Jugendgremium

Aufbruchstimmung herrscht auch, wenn wir an unsere aktuelle Forderung nach einem zentralen Skateplatz für Freiburg denken. Die Zustimmung ist groß. Junges Freiburg hat die anderen Fraktionen des Stadtrats aufgefordert, gemeinsam Taten folgen zu lassen, damit es nicht bei Lippenbekenntnissen bleibt.

Knifflig

Natürlich haben wir auch die schwierigen Themen nicht vergessen: Das selbstverwaltete Jugendkultur-Zentrum »Jugenddenkmal« braucht nach dem Experiment »Z« ein neues Konzept.

Die Generationen müssen einander mehr gönnen: Der Jugend ein Recht auf Freiräume und Freizeitimprovisation, der Weisheit ein gesundes und sicheres Leben. Warum nicht Hand in Hand, wenn uns schon die Stadt gleichermaßen gehört?

Wir sind neugierig, was ihr darüber denkt. Was sind für euch wichtige Themen? Was haltet ihr für besonders schwierig? Was habt ihr für Ideen?

Ihr könnt mit diskutieren.

Weg 1: Schreib’ einen Kommentar direkt unter diesen Artikel!
Weg 2: Komm’ montags um 18:00 Uhr zu unserem Treffen im Rathaus!
Weg 3: Schreib’ eine E-Mail an martinjost@junges-freiburg.de !

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    24 Stunden Stand

    Du bist Junges Freiburg!

    Freiburg. (mjeu/majo) Am 15. und 16. Mai stellte Junges Freiburg unter Beweis, dass es rund um die Uhr für einen Einsatz für mehr Jugendbeteiligung zu haben ist. Von 14:00 Uhr an am Freitag bis 16:00 Uhr am Samstag haben wir mehr als 24 Stunden unseren Wahlkampfstand mit dem Sofa in leuchtendem Orange am Bertoldsbrunnen unterhalten. Fast so lange wie wir war nur der Regen da.

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    Wir eröffneten unseren Stand mit der Übergabe von über 2000 Unterschriften an das Büro des Oberbürgermeisters – Unterschriften, die wir mit dem Skatement zusammen für einen Skateplatz in Freiburg gesammelt hatten.

    Am Bertoldsbrunnen spielten die Leute am Stand abwechselnd Badminton oder verteilten Flyer, sprachen mit Experten über die Themen Ernährung in der Schule, Platz zum Wohnen und Recht auf Lärm oder sprachen mit Vorbeikommern, die sich gern mal setzen und reden wollten.

    Einen Infostand für über 24 Stunden aufzuziehen war ein abartiger organisatorischer Aufwand, aber wir haben es gestemmt und es hat riesig Spaß gemacht.

    Die Bilanz umfasst zwei Notrufe (einmal für eine hilflose Person am Freitagnachmittag und dann in der Nacht für ein Mädchen, das ohne Provokation im Bermudadreieck einen hässlichen Schlag auf die Nase bekommen hatte) und zwei gründliche Polizeikontrollen.

    Zu seiner Stand-Schicht ab Samstagmorgen 3:00 Uhr kam ausgerechnet der zuverlässige Max zu spät. Nicht, weil er verschlafen hätte, sondern weil die Streifenpolizei ihn auf seinem Fahrrad stoppte. Wo ein 17-Jähriger morgens um 3:00 Uhr mit dem Fahrrad hin wolle und warum er einen Besen und Werkzeug eingeladen hätte, wollten sie von ihm wissen. Seine erste Antwort, „Eine Bombe bauen“, war sicher mit schuld an der langen Dauer der Schikane. Ob sie ihm seine wahre Antwort geglaubt hätten, wenn er sie gleich gebracht hätte: „Ich will auf unserem Wahlkampfstand auf die Sanierungsbedürftigkeit und den Baustellencharakter der Freiburger Schulen aufmerksam machen“?

    Zwei zivile Polizisten und ich waren uns fast zur gleichen Zeit am Stand uneinig darüber, ob wir an der Ecke vom Bertoldsbrunnen die ganze Nacht für unsere Wahl in den Stadtrat werben durften. Dumm, dass ich die schriftliche Erlaubnis vom Ordnungsamt gerade nicht vorzeigen konnte. Der Polizist konnte nur zugeben, dass er auch nicht sicher wüsste, ob wir die öffentliche Ordnung stören. Er könne die Kollegen vom Ordnungsamt ja erst Montag erreichen. Wenn sich dann rausgestellt hätte, dass unser Stand einen bußgeldwidrigen Verstoß darstellte, würde ich von ihm hören. In der Erlaubnis, die ich mir mittlerweile selbst durchgelesen habe, steht aber eindeutig: Für die Dauer des Wahlkampfes dürfen wir an unserem Stand täglich werben. Von Uhrzeitbegrenzungen ist mit keinem Wort die Rede.

    Abgesehen von der Polizei hatte ich in der Freitagabendschicht mit David von 23:00 bis 03:00 Uhr noch viele interessante Gespräche. Viele Menschen, habe ich festgestellt, reden erst ausdauernd über Politik, wenn sie schon vorgeglüht haben. Das schönste Kompliment, das ich über unsere Wahlplakate gehört habe, hieß: „Eure waren die einzigen, die ich nicht angefackelt oder abgefetzt habe.“ Gleichzeitig lernte ich von belesenen Bermudadreieckpartygängern Theorien über die Gesellschaftsform der Zuknft (Clubismus, eine Synthese aus Sozialdarwinismus und Partyismus) und musste mir die Kritik gefallen lassen, dass wir von Junges Freiburg nicht so aufgeweckt und spontan sind, wie wir manchmal denken: „Macht doch mal was Jugendliches! Kommt, wir gehen was anzünden!“ Ich lehnte dankend ab. Sachen anzünden lässt sich nach meiner persönlichen Auffassung nicht mit nachhaltigem Wirtschaften mit Infrastruktur vereinbaren, wie wir es uns auf die Fahnen geschrieben haben.

    • Mehr Bilder vom 24-Stunden-Stand.

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    Politiktheater

    Du bist Junges Freiburg!

    Freiburg. (mjeu/majo) Wie wir vor zehn Tagen aus der Freiburger Wochenzeitung »Der Sonntag« erfahren mussten, plant das Stadttheater in der neuen Spielzeit eine Zusammenarbeit mit unserer Wählervereinigung Junges Freiburg.

    Die Kinder- und Jugendsparte firmiert ab der kommenden Spielzeit […] unter dem Namen »Junges Freiburg«

    heißt es in einem Artikel im Feuilleton, der die Pläne des Intendantenteams für das Programm 2009/2010 vorstellt.

    Der Sonntag vom 17. Mai 2009

    Wer ist hier kopflos: Intendanz oder Zeitung? – »Der Sonntag« vom 17. Mai 2009

    Junges Freiburg freut sich über das Entgegenkommen des Stadttheaters, das der Bekanntheit und dem Ruf der Rathauspartei nicht schaden wird. „Und wir sind die politische Kraft, die für neue Wege und neues Denken steht“, zitiert Vorstandsmitglied Martin Jost sich hier selbst, „fern sei es daher von uns, die unkonventionelle Art, in der das Theater uns einen Antrag machte, zu kritisieren.“ Selbst die Vereinsspitzen von Junges Freiburg hatten erst aus der Zeitung erfahren, wofür der Name ihres 1998 gegründeten e.V.s in Zukunft noch stehen wird. „Allein aus praktischen Erwägungen hätten wir es begrüßt, mit etwas mehr Vorlauf über unsere Kooperation mit dem Theater informiert zu werden“, gibt Martin Jost zu. Um der Satzung den veränderten Vereinszweck hinzuzufügen (Theaterkultur pflegen zusätzlich zu Jugendbeteiligung in der Kommune), braucht es eine umfangreiche Mitgliederversammlung – und die ist für den ferienhaltigen Sommer schwer einzuberufen in einem Verein, der zum großen Teil aus Schülern und Studenten besteht.

    Gleichzeitig bietet Junges Freiburg natürlich seine bestehenden Strukturen zur Nutzung durch das Stadttheater an. „Wir bitten die Intendanz, sich per E-Mail bei uns zu melden“, so Jost, „damit wir ihnen unser neues Logo als JPG-Datei schicken können. Für den gemeinsamen Werbeauftritt.

    Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, hoffentlich auch über die kommende Spielzeit hinaus!“

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    EU-Vorwahlen: SPD kackt ab

    Du bist Junges Freiburg

    Freiburg-Jazzhaus. (mjeu/majo) Die Grünen haben mal wieder alle anderen Parteien abgezogen. Die Linke konnte ein bisschen was durch gute Rhetorik gut machen; und die FDP hat einen deprimierenden Stimmenverlust bei der Europa-Wahl eingefahren.

    Keine Angst, du hast die richtige Europa-Wahl noch nicht verpasst! Die ist, genau wie die Kommunalwahl, erst am 7. Juni. Am 13. Mai konnten die Freiburger im Jazzhaus aber schon mal vorwählen.

    Die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) veranstalteten zusammen mit Junges Freiburg eine Podiumsdiskussion, auf der die EU-Kandidaten aus der Region miteinander debattierten. Wenn Junges Freiburg als Veranstalter bei einer Podi mitmischt, wird aber nicht nur schnarchig diskutiert und das Publikum darf am Schluss vielleicht ein paar Fragen stellen, sondern es gibt traditionell eine Vorher-Nachher-Wahl: Alle Besucher erhalten Stimmzettel für eine Abstimmung im Voraus und einen, auf dem sie ausdrücken können, ob die Präsentation der Disputanten auf dem Podium für sie etwas geändert hat.

    Die Grünen haben am 13. Mai im Jazzhaus deutlich zugelegt, während die SPD von rund 32 auf rund 12 Prozent fiel. Das muss weh tun. Nicht gleich zwei Drittel, aber die Hälfte verlor die FDP an Zustimmung während der rund zweistündigen Diskussion. Die CDU konnte neben den Grünen noch viel zulegen, die Linke ein bisschen.

    Repräsentativ war die Wahl der rund 180 Jazzhaus-Besucher selbstverständlich nicht. Aber alle im Publikum waren 18 Jahre und europäische Staatsbürger – wenn auch die französische Austauschklasse, die zu Gast war, letztendlich nicht zwischen deutschen Parteien die Wahl haben wird.

    Mehr als drei Viertel des Publikums war übrigens unter 27, also nach offizieller Sprachregelung jugendlich. Von Politikverdrossenheit unter jungen Menschen kann also – und Jugendliche wissen das selbst am besten – keine Rede sein.

    Die EU-Wahl-Podi auf fudder.de

    Dieser Artikel erscheint auch auf orangenfalter.de, dem offiziellen Junges-Freiburg-Blog.

    Podiumsdiskussion aus der Sicht eines Disputanten: Die Ochsentour.

    Jazzhaus

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    Die Ochsentour


    Du bist Junges Freiburg!

    Martin muss im Wahlkampf auf Podis. Eigentlich würde er lieber nicht.

    Freiburg. (mjeu/majo) Wahlkampf mag ich nicht, weil ihn ganz viele komische und unangenehme Veranstaltungen kennzeichnen, die echter politischer Arbeit nicht ähneln. Meine persönlichen Nemesisse (da fällt mir ein, dass ich den korrekten Plural von Nemesis nicht weiß und ich verlege mich auch zugunsten des Verständnis auf den Begriff:) meine persönlichen Assi-Veranstaltungen heißen Infostand und Podiumsdiskussion. Weiterlesen

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