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Auf dem Trittbrett nach Panama

The Panama Papers: Cover des Exploitation-Ebooks, das das Offshore-Daten-Leck mit Putin-Erotik verbindet.

Die erste Buchveröffentlichung zu den Panama Papers ist ein Erotik-Thriller mit einem fiktiven Vladimir Putin in der Hauptrolle. Kein Witz: Das E-Book erschien am 4. April (!) auf Amazon. Mehr dazu weiter unten.

Die «Süddeutsche Zeitung» hat mit den so genannten „Panama Papers“ einen Coup gelandet. Ein weltweites Netzwerk aus Medien hat in dieser Woche über die Unterlagen berichtet. Das wohl größte Datenleck der Geschichte dokumentiert die Geschäfte der panamaischen Kanzlei „Mossack Fonseca“ mit Offshore-Briefkastenfirmen. Am Montag habe ich hier darüber geschrieben, wie genial die «Süddeutsche» die Fortsetzungsgeschichte rund um die „Panama Papers“ vermarktet.

Die sozialen Medien sind ebenfalls voll vom Stichwort #PanamaPapers. Auf der Welle dieses Hashtags lässt sich eine Menge Aufmerksamkeit mitnehmen. Ein paar gewitzte Vermarkter haben in kürzester Zeit reagiert. Auf teils absurde Weise versuchen sie, Profit aus dem Wirbel um die „Panama Papers“ zu schlagen.

Drei Beispiele (dieses Blog nicht mitgezählt): Weiterlesen

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Szenen einer Ehe, in der der »Klotz am Bein« keine Metapher ist

Martin kuckt Antichrist

Dieser Artikel ist eine Revision der Besprechung vom 23.09.2009.

Spoiler Alert! • Verderbnisalarm! Obige Rezension verrät das Ende.

Freiburg. (mjeu) Wenn uns Der weiße Hai das Baden im Meer und Psycho das Duschen vergällt hat, dann macht Lars von Triers Schocker Antichrist die Frau mies. Und den schönen deutschen Wald.

Die fischige Ära des Feminismus muss vorbei sein, wenn ein Mann, der sich selbst mit klinischen Depressionen noch »bester Regisseur der Welt« nennt, einen phallischen Horrorfilm macht mit den Themen: Frauen sind das Böse; weinende Frauen sind falsch; die Hexenverbrennung war eine gute Maßnahme, aber vergleichsweise inkonsequent. Weiterlesen

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