Schlagwort-Archive: Reportage

Interview mit Cyrus Farivar

Netz + Kultur = ?

Freiburg • Martin Jost • für fudder.de

Porträt Cyrus Farivar

Via: cfarivar auf Flickr • Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

Technologiejournalist Cyrus Farivar hat im Mai sein erstes Buch «The Internet of Elsewhere» veröffentlicht. Für seine Reportagen hat der Iran-stämmige Kalifornier vier Nationen außerhalb der „westlichen Welt“ besucht: Iran, Senegal, Südkorea und Estland. Ich habe ihn gefragt, was passiert, wenn das Internet auf Politik und Gesellschaft trifft und ob die Deutschen paranoider sind als andere Kulturen. Weiterlesen

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Eine Schule fürs Leben

Eine Schule fürs Leben Layout Forum

Forum. Das Wochenmagazin • 25. März 2011 • Foto: Martin Jost

Abi in Eigenregie – Martins „methodos“-Reportage

Freiburg/Saarbrücken • martinJost.eu

Im Februar habe ich nach langer Zeit mal wieder einen ganzen Schultag zugebracht – als Gast von „methodos“, dem selbstorganisierten Abiturprojekt einer Handvoll Schüler in Freiburg.

Nach meiner ausführlichen Reportage für fudder.de erschien eine kürzere, stark redigierte Fassung auch in Ausgabe 13 des Wochenmagazins «Forum». Zur Online-Fassung des Artikels auf der «Forum-Seite» geht es hier.

Die „methodos“ sagen mir, dass ihre schriftlichen Prüfungen hinter ihnen liegen und sie mit den Ergebnissen nicht unzufrieden sind. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei den Mündlichen!


Auch noch:

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„Wenn Martin Jost an diesen Tag zurückdenkt …“

Martin Jost -- Foto Moritz Vennemann

Foto: Moritz Vennemann, DRK

Berlin • martinJost.eu

In seiner aktuellen Ausgabe beschäftigt sich das Rotkreuzmagazin im weitesten Sinne mit der Resilienz der Einsatzkräfte und Helfer im Deutschen Roten Kreuz. In Fred Wagners Geschichte über Hilfe für Helfer, die belastende Einsätze zu verarbeiten haben, war ich als ehrenamtliche Einsatzkraft des Notfallnachsorgedienstes ein Protagonist. Weiterlesen

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„methodos“: Die Abi-Selber-Macher

Freiburg • Martin Jost • fudder.de

2007 las ganz Deutschland den Namen „Freiburg“ in der Presse: Eine Gruppe Abiturienten hatte sich geschlossen von der Schule abgemeldet und ihren Abschluss selbst organisiert in die Hand genommen. Im März geht der dritte Jahrgang im Verein „methodos“ seine Prüfungen an. Routine? Eine etablierte kleine Schule? Oder immer noch ein Abenteuer für die Selber-Macher?

Methodos-Klassenfoto

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Gefunden: Eva heißt Sophie

Gedrucktes

Gedrucktes

• Worum geht es hier?

Ein Lebensabend in einem Altenheim

Von Martin Jost

Thüringische Landeszeitung vom 30. Dezember 2000

Thüringische Landeszeitung vom 30. Dezember 2000

Weimar. (tlz) Manchen Weimarern ist »Eva« mittlerweile auch unter ihrem richtigen Namen bekannt: Sophie B. heißt sie, die zum Stadtbild gehörte wie das Goethe- und Schiller-Denkmal.

Entgegen den Befürchtungen Vieler ist die alte Dame noch am Leben. Zum Verkaufen in die Stadt kommt sie jedoch nicht mehr, seit sie merkte, dass ihr immer seltener etwas abgenommen wurde.

Ihre mit dem Verkauf von Obst und Pflanzen erzielten Einnahmen waren für sie aber offenbar lebenswichtig. Denn seit sie damit kein Geld mehr verdiente, wurde von einer in derselben Straße lebenden Familie, die nicht namentlich genannt werden möchte, beobachtet, wie die 77-Jährige körperlich permanent abbaute. Auch klingelte sie täglich bei ihren Nachbarn und bat um Essen.

Der Anteilnahme besagter Familie ist es zu verdanken, dass Frau B. einen Platz in einem Weimarer Altenheim erhielt. Und: Seit sie dort lebt, geht es ihr wieder besser.

Warum ein Mensch jeden Tag unter so unwürdigen Bedingungen Geld verdienen musste, ist nicht klar. Allerdings kursieren Gerüchte, denen zufolge fremde Menschen sie um ihre Rente betrogen haben. Gerüchte halt. Frau B. selbst war zu einem Gespräch nicht bereit. Aber mit ihr zu sprechen, war schon immer etwas schwierig.

Freiburg. (mjeu/majo) Im Sommer 2000 hatte ich meinen ziemlich erfolgreichen Einstieg in den Nebenjob Zeitung schreiben. Die Berliner Zeitung bat mich nach einem Auftritt auf dem Kongress der Redenschreiber Deutscher Sprache um einen Beitrag für ihre Glosse Unterm Strich im Feuilleton. Ich bereitete einen Text vor, der auch in der BerlZ gedruckt wurde, ich brachte ihn aber auch in die Arbeit der Redaktion des journal d’ami mit ein. Eine Kollegin aus der Redaktion im mon ami durfte ihn natürlich gern in der Schülerzeitung »frequenz« des Goethegymnasiums drucken, woraufhin mir meine Debattierclublehrerin Vorhaltungen machte: Wie ich nur der Schülerzeitung vom Goethe einen Text anbieten könnte, aber meinem eigenen Schillergymnasium nicht. Natürlich habe ich das Versäumnis umgehend nachgeholt und der Text erschien als Viertes in »Schillers Erbe«. Als Redaktionsmitglied vom journal d’ami nahm ich an einem Zeitungsschreiben-Workshop der Thüringischen Landeszeitung (TLZ) teil und der Redaktionsleiter kannte meinen Text »Original gesucht« aus »Schillers Erbe«. Natürlich durfte er ihn gern auch abdrucken und ich nahm den Auftrag an, Nachforschungen darüber anzustellen, was aus Eva/Sophie eigentlich geworden war. Zwischen meinem Impuls in den Sommerferien, irgendwas mit Schreiben zu machen und den Hörer abzunehmen und mich beim journal d’ami vorzustellen und meinem Fuß in der Tür bei einer Tageszeitung, in der ich ab sofort wochenends als freier Reporter tätig wurde, war ein halbes Jahr vergangen.

Nächste Woche in »Gedrucktes«: »Hab’ da ma’ ne Fraache« – »Die Olle« in der Weimarer Zeitung.

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