Schlagwort-Archive: Rettungsdienst

Wir sind Nobelpreis

Martins Dankesrede

Das norwegische Nobelpreiskomitee hat heute bekannt gegeben, dass der Friedensnobelpreis 2012 an die Europäische Union verliehen wird. Ich bin Bürger und überzeugter Souverän dieser Union und zähle mich daher zur überschaubaren Gruppe der Preisträger.

Ich bin durch die Zuerkennung dieses Preises geehrt und bewegt. Anstelle einer Dankesrede möchte ich hier meinen Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer dokumentieren – im Wortlaut. Weiterlesen

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Kein Geld ohne Apparat

Die Europäische Kommission fördert großzügig Projekte am Oberrhein. Wer das Geld will, schließt einen Pakt mit dem Teufel: Die bürokratischen Anforderungen können entmutigend sein.
Bild des Artikels Wer profitiert von Interreg in Baden Intern

Erschienen in «Baden Intern» • März 2011. (Redaktionell veränderte Fassung)

Von Martin Jost

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Exothermer Rückbau

Freiburg. Heute um die 16:00-Uhr-Stunde herum brannte ein Feuer auf dem Dach der Freiburger Universitätsbibliothek, die allerdings zur Zeit nicht in Benutzung ist, sondern vor ihrer anstehenden Renovierung entkernt wird.

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„Haiti-Helfer werden nicht allein gelassen“

Michael Steil im Gespräch -- Fotograf Martin Jost

Interview mit Michael Steil

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Der Freiburger Michael Steil ist seit Dezember 2008 der erste Bundeskoordinator für psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) im Deutschen Roten Kreuz. Zur Zeit bereitet er in Berlin die Einsatznachsorge für die ersten heimkehrenden Helfer aus dem haitianischen Erdbebengebiet vor.

Herr Steil, wie viele Helfer des Roten Kreuzes arbeiten im Katastrophengebiet Haiti?

Laut dem aktuellsten Lagebericht, der mir vorliegt, sind derzeit 54 Delegierte vor Ort. Diese arbeiten mit 154 Helfern aus Haiti zusammen. Zusammen also 208 Helfer vom Roten Kreuz.

Ist das ein durchschnittlicher Auslandseinsatz?

Nein, das ist ein besonders großer Einsatz. Die aufgebotene Unterstützung in Haiti ist in etwa so umfangreich wie nach dem Tsunami im Dezember 2004 in Südostasien. Nur, diesmal konzentriert sich alles auf ein einziges Land. Es dürfte der größte Hilfseinsatz in einem einzelnen Land in der Geschichte des Roten Kreuzes sein.

Zu den besonderen Herausforderungen gehört neben der riesigen Zahl der Hilfsbedürftigen, dass in Haiti praktisch jegliche Infrastruktur vernichtet wurde. Auch die Infrastruktur, die Hilfsorganisationen schon vor dem Unglück besaßen, ist zusammen gebrochen.

Was sind das für Menschen, die von heute auf morgen in ein Erdbebengebiet aufbrechen und Rettungsaktionen durchführen? Weiterlesen

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