Schlagwort-Archive: Schillergymnasium

Literatur auf der Toilette

Literatur auf der Toilette, TLZ vom 11. April 2001

Thüringische Landeszeitung vom 11. April 2001

11. Bücherfest
startet am 22. April

Weimar. (tlz/majo) „Weimars Bücherfest hat ein eigenes Profil, das es von vergleichbaren Veranstaltungen anderer Städte abhebt“, beschreibt Angela Egli, Referentin für Literatur in der Stadtkulturdirektion, die Veranstaltung, die vor elf Jahren erstmals vom Lesecafé Gratis in wesentlich kleinerem Rahmen ausgerichtet wurde. „Das Bücherfest in Weimar versucht, mit seinem Programm nicht bloß Kenner und Liebhaber zu bedienen. Es will  auch denjenigen aufwarten, die Literatur nicht nur trocken lesen, sondern sie erleben wollen.“ Weiterlesen

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Stadträte im Kreuzverhör

Stadträte im Kreuzverhör. TLZ vom 10. März 2001

Thüringische Landeszeitung vom 10. März 2001

Unbequeme, aber an Politik interessierte Fragen der Schiller-Gymnasiasten

Weimar. (tlz/majo) „Wer von Euch würde denn wählen gehen?“, wollte Ullrich Walter stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im Weimarer Stadtrat, von den rund 70 Jugendlichen wissen, die zu einer Diskussionsrunde unter dem Motto „Schüler fragen — Politiker antworten“ im Schillergymnasium erschienen waren. Weiterlesen

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Gymnasiasten fragen Politiker

Gymnasiasten fragen Politiker, TLZ vom 9. März 2001

Thüringische Landeszeitung vom 9. März 2001

Weimar. (tlz/majo) Unter dem Motto „Schüler fragen — Politiker antworten“ hatten gestern Schüler des Schillergymnasiums die Möglichkeit, an Vertreter fast aller Fraktionen des Weimarer Stadtrates Fragen zur hiesigen Kommunalpolitik zu stellen. Hauptthemen des gestrigen Nachmittags waren die Finanzierung städtischer Jugendeinrichtungen und ganz allgemein das Interesse junger Menschen an Politik.

Bericht folgt

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Gefunden: Eva heißt Sophie

Gedrucktes

Gedrucktes

• Worum geht es hier?

Ein Lebensabend in einem Altenheim

Von Martin Jost

Thüringische Landeszeitung vom 30. Dezember 2000

Thüringische Landeszeitung vom 30. Dezember 2000

Weimar. (tlz) Manchen Weimarern ist »Eva« mittlerweile auch unter ihrem richtigen Namen bekannt: Sophie B. heißt sie, die zum Stadtbild gehörte wie das Goethe- und Schiller-Denkmal.

Entgegen den Befürchtungen Vieler ist die alte Dame noch am Leben. Zum Verkaufen in die Stadt kommt sie jedoch nicht mehr, seit sie merkte, dass ihr immer seltener etwas abgenommen wurde.

Ihre mit dem Verkauf von Obst und Pflanzen erzielten Einnahmen waren für sie aber offenbar lebenswichtig. Denn seit sie damit kein Geld mehr verdiente, wurde von einer in derselben Straße lebenden Familie, die nicht namentlich genannt werden möchte, beobachtet, wie die 77-Jährige körperlich permanent abbaute. Auch klingelte sie täglich bei ihren Nachbarn und bat um Essen.

Der Anteilnahme besagter Familie ist es zu verdanken, dass Frau B. einen Platz in einem Weimarer Altenheim erhielt. Und: Seit sie dort lebt, geht es ihr wieder besser.

Warum ein Mensch jeden Tag unter so unwürdigen Bedingungen Geld verdienen musste, ist nicht klar. Allerdings kursieren Gerüchte, denen zufolge fremde Menschen sie um ihre Rente betrogen haben. Gerüchte halt. Frau B. selbst war zu einem Gespräch nicht bereit. Aber mit ihr zu sprechen, war schon immer etwas schwierig.

Freiburg. (mjeu/majo) Im Sommer 2000 hatte ich meinen ziemlich erfolgreichen Einstieg in den Nebenjob Zeitung schreiben. Die Berliner Zeitung bat mich nach einem Auftritt auf dem Kongress der Redenschreiber Deutscher Sprache um einen Beitrag für ihre Glosse Unterm Strich im Feuilleton. Ich bereitete einen Text vor, der auch in der BerlZ gedruckt wurde, ich brachte ihn aber auch in die Arbeit der Redaktion des journal d’ami mit ein. Eine Kollegin aus der Redaktion im mon ami durfte ihn natürlich gern in der Schülerzeitung »frequenz« des Goethegymnasiums drucken, woraufhin mir meine Debattierclublehrerin Vorhaltungen machte: Wie ich nur der Schülerzeitung vom Goethe einen Text anbieten könnte, aber meinem eigenen Schillergymnasium nicht. Natürlich habe ich das Versäumnis umgehend nachgeholt und der Text erschien als Viertes in »Schillers Erbe«. Als Redaktionsmitglied vom journal d’ami nahm ich an einem Zeitungsschreiben-Workshop der Thüringischen Landeszeitung (TLZ) teil und der Redaktionsleiter kannte meinen Text »Original gesucht« aus »Schillers Erbe«. Natürlich durfte er ihn gern auch abdrucken und ich nahm den Auftrag an, Nachforschungen darüber anzustellen, was aus Eva/Sophie eigentlich geworden war. Zwischen meinem Impuls in den Sommerferien, irgendwas mit Schreiben zu machen und den Hörer abzunehmen und mich beim journal d’ami vorzustellen und meinem Fuß in der Tür bei einer Tageszeitung, in der ich ab sofort wochenends als freier Reporter tätig wurde, war ein halbes Jahr vergangen.

Nächste Woche in »Gedrucktes«: »Hab’ da ma’ ne Fraache« – »Die Olle« in der Weimarer Zeitung.

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