Schlagwort-Archive: Stadttheater

Theater in Freiburg: Martin empfiehlt «Hamlet» und «Himbeerreich»

Als stolzer neuer Beiträger von nachtkritik.de durfte ich «Hamlet» im Theater der Immoralisten und «Das Himbeerreich» im Stadttheater besprechen. Ich kann beide Stücke wärmstens empfehlen (verschenkt doch Karten zu Weihnachten!) und ankündigen, dass ihr und das ganze Publikum euch als Teilhaber der Ereignisse auf der Bühne wiederfinden werdet.

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Eingeordnet unter 06 Martin Josts Kulturkonsum, 08 Drahtbildberichterstattung, 11 Das Transpostmoderne Manifest, Martin kuckt, Was geht in Freiburg?

Wie wollen wir in Zukunft auf die Welt kommen?

Theater- und Wissenschaftsprojekt »Wunschkinder«

Freiburg • martinJost.eu

Morgen Heute starten das Theater Freiburg und das Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Uni das Theater- und Wissenschaftsprojekt „Wunschkinder“. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Laien, Theatermachern und Wissenschaftlern zur „Optimierung des menschlichen Gehirns“ wird diesmal mit allen Interessierten zum brandaktuelle Thema der Fortpflanzungstechnologie recherchiert, debattiert und inszeniert. Wie man sich beteiligen kann: ( → Auf Fudder weiter lesen)

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Eingeordnet unter 08 Drahtbildberichterstattung, 14 Fudder, Was geht in Freiburg?, Wie Freiburg bist du?

Politiktheater

Du bist Junges Freiburg!

Freiburg. (mjeu/majo) Wie wir vor zehn Tagen aus der Freiburger Wochenzeitung »Der Sonntag« erfahren mussten, plant das Stadttheater in der neuen Spielzeit eine Zusammenarbeit mit unserer Wählervereinigung Junges Freiburg.

Die Kinder- und Jugendsparte firmiert ab der kommenden Spielzeit […] unter dem Namen »Junges Freiburg«

heißt es in einem Artikel im Feuilleton, der die Pläne des Intendantenteams für das Programm 2009/2010 vorstellt.

Der Sonntag vom 17. Mai 2009

Wer ist hier kopflos: Intendanz oder Zeitung? – »Der Sonntag« vom 17. Mai 2009

Junges Freiburg freut sich über das Entgegenkommen des Stadttheaters, das der Bekanntheit und dem Ruf der Rathauspartei nicht schaden wird. „Und wir sind die politische Kraft, die für neue Wege und neues Denken steht“, zitiert Vorstandsmitglied Martin Jost sich hier selbst, „fern sei es daher von uns, die unkonventionelle Art, in der das Theater uns einen Antrag machte, zu kritisieren.“ Selbst die Vereinsspitzen von Junges Freiburg hatten erst aus der Zeitung erfahren, wofür der Name ihres 1998 gegründeten e.V.s in Zukunft noch stehen wird. „Allein aus praktischen Erwägungen hätten wir es begrüßt, mit etwas mehr Vorlauf über unsere Kooperation mit dem Theater informiert zu werden“, gibt Martin Jost zu. Um der Satzung den veränderten Vereinszweck hinzuzufügen (Theaterkultur pflegen zusätzlich zu Jugendbeteiligung in der Kommune), braucht es eine umfangreiche Mitgliederversammlung – und die ist für den ferienhaltigen Sommer schwer einzuberufen in einem Verein, der zum großen Teil aus Schülern und Studenten besteht.

Gleichzeitig bietet Junges Freiburg natürlich seine bestehenden Strukturen zur Nutzung durch das Stadttheater an. „Wir bitten die Intendanz, sich per E-Mail bei uns zu melden“, so Jost, „damit wir ihnen unser neues Logo als JPG-Datei schicken können. Für den gemeinsamen Werbeauftritt.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, hoffentlich auch über die kommende Spielzeit hinaus!“

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Eingeordnet unter 03 Martins Meinung (MI), Du bist Junges Freiburg!

Junges Freiburg debattiert für Olympia

Du bist Junges Freiburg!

Freiburg. (mjeu/majo)• »Soll das Stadttheater als Fernsehstudio verkauft werden, um Freiburg Geld einzubringen?« – Eine schwierige Frage, die Meinungsverschiedenheiten provoziert.

Tom hält eine Rede über Reden halten

Tom hält eine Rede über Reden halten

Es ist natürlich kein realistisches Thema der aktuellen Kommunalpolitik. Aber es war das Thema, das Jan und Sabeth beim Rhetoriktraining von Junges Freiburg letzten Mittwoch zogen.

Bei der Übung »Podiumsdiskussion« entscheidet das Werfen einer Münze, wer sich für die willkürliche Forderung ausspricht und wer die Contra-Position verteidigt. Keiner der Disputanten soll einen Wissensvorteil haben, darum wird kein Thema der echten Tagespolitik benutzt und fünf Minuten müssen zur Vorbereitung reichen. Argumente (wie »mehr Arbeitsplätze durch Late-Night-Shows und Tatort« versus »Schulvorstellungen und Pflege von Klassikern«) sind austauschbar, Pro oder Contra ist egal – was zählt, sind Körpersprache, Flexibilität, genaues Zuhören und Schlagfertigkeit.

Sabeth und Jan schlagen sich grandios, neben viel positiver Rückmeldung bekommen sie von den Zuschauern und Martin, der die Übung vorbereitet hatte, aber auch Tipps und Schliffe empfohlen, mit denen sie ihren Auftritt aufbessern können.

Viel hatten sie schon gelernt zu diesem Zeitpunkt. Simone hatte durch eine praktische Einheit geführt, die die Aussprache klarer macht und die Muskeln trainiert, mit denen wir unsere Stimme klar und laut machen. Geübt wurde im Stehen, alle gleichzeitig müssen ihr Gesicht verziehen und Stimmbandgymnastik machen. Alle gleichzeitig, damit sich keiner doofer vorkommt als die anderen vom Grimassenschneiden und Blubbergrunzen.

In der Mitte des abendlichen Seminars trug Tom vor, was er über Gesprächsführung und rhetorische Taktik recherchiert hatte. Friedemann Schulz von Thun mit seinem Standardwerk »Miteinander Reden« kam ebenso zu Wort wie nondirektive Gesprächsführung geübt wurde und Selbstverteidigung gegen Totschlagargumente und Wortverdreher.

Das Rhetoriktraining kam so gut an, dass Simone, Tom und Martin überlegen, sich als selbstständige Dozenten zu versuchen unter dem Namen SAP™ Consulting (das steht für »Simone Ariane Pflaum, Tom & Martin«).

Nee, ist natürlich bloß Quatsch. Aber Rhetoriktraining und andere Abende, an denen man was lernen kann, gibt es bei Junges Freiburg öfter. Die gegenseitige Qualifikation, bei der jeder mit den anderen teilt, was er am besten kann, hat eine lange Tradition in der Wählervereinigung. Und im Wahlkampf, wo sich viele Mitglieder und Kandidaten zum ersten Mal auf einem Podium oder vor großem Publikum wieder finden, konnten sie das Training in Sprech- und Redekunst gut gebrauchen.

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