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Kleines Haus, leeres Haus

„Ich arbeite.“ –
„Was arbeitest du?“ –
„Ich denke.“ –
(Gelächter vom Band)

Ich habe «Verbrechen und Strafe» ★★★✩✩ gekuckt. Ich und ein paar andere Leute.

Ständig sind Zuschauer gegangen. Besonders in der Pause (die Vorstellung dauert samt Pause zweidreiviertel Stunden). Das verstehe, wer will. Die Leute haben doch Geld bezahlt? Ich ja nicht, ich habe die Karten gewonnen. Aber selbst mir war es das Schauspiel wert, sitzen zu bleiben. Weiterlesen

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Mein Juni auf fudder


Nachtclubgalerie

Eva Schulz, Annika Sandtner, M█████ M███████, Florian Grashorn

Sieben Todsünden in Malerei, Skulptur, Fotografie und Film von Künstlern aus ganz Deutschland – von Freitag bis Sonntag ist die Ausstellung „Sünde 7“ in der Mon Petit Bar im Stühlinger geöffnet. Das Thema „Sünde“ wird präsentiert an einem sündigen Ort – und sicher wird nicht zuletzt Neugier auf das Etablissement Besucher anlocken.
Erschienen am 8. Juni 2011 auf → fudderVorbericht/Feuilleton


Außerdem im Juni auf fudder: Morgensonneglitzern in der StadtPapamobil-FlotilleCafésommerlochAlemannisch schwätzePapst-Ausstellungblindad.de


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Martin hört »150 Essential Classical Moments«

Martin Josts Kulturkonsum (4)

Billig-MP3s: Bitrate hui, Klang pfui.

Luxembourg. (mjeu/majo)• Der Multi-Media-Händler Amazon Media EU verkauft auf seiner Seite amazon.de jetzt auch Musik im MP3-Format. Die Software hat noch Kinderkrankheiten, aber der Service ist schnell.

Mit diesem Jahr hat Apple in seinem iTunes Music Store die Trennung zwischen normaler Musik und »iTunes Plus«-Songs aufgehoben. Alle bei iTunes gekaufte Musik ist nun mit 256 Kilobit pro Sekunde (kB/s) und damit in höherer Auflösung als Audio-CDs konvertiert und besitzt keine digitale Rechte-Verschlüsselung (Digital Rights Management; DRM) mehr; das heißt, man kann jeden online gekauften Song unbegrenzt kopieren, brennen oder per E-Mail verschicken. Seit nun amazon.de auch herunterladbare Musik anbietet, sind die dort erhältlichen MP3-Dateien ebenfalls DRM-frei und mit 256 kB/s gesamplet.

Amazon bietet einem an, gekaufte Dateien entweder manuell einzeln herunterzuladen oder das Programm amazon MP3-Downloader zu installieren, das die Titel im Hintergrund erwirbt – und automatisch in die Datenbanken von wahlweise iTunes oder Windows Media Player einfügt. Das funktioniert unter idealen Bedingungen sehr gut. Ich habe aber bei meinem letzten Kauf nicht alle Titel an einem Tag heruntergeladen, sondern viele Stunden später wieder eine Internetverbindung hergestellt und den Downloader gestartet. Das wäre an sich kein Problem gewesen. Aber dazwischen habe ich durch die Software CCleaner meine Festplatte unter anderem von Cookies reinigen lassen – und der Downloader benutzt Cookies um zu erkennen, für welche Titel der Kunde bezahlt hat und folglich herunter laden darf. Seitdem bin ich ständig mit dem Amazon-Kundendienst in Kontakt.

Ich kann mich nicht beschweren. Meine E-Mail ist innerhalb von Minuten mit Tipps zur Behebung des Problems beantwortet worden. Spätabends am Osterwochenende. Wenn man das Problem nicht per Mail-Kontakt gelöst bekommt und es nicht gerade nachts oder feiertags ist, kann man sich vom Kundendienst auf einer beliebigen Telefonnummer zurückrufen lassen. Krass.

Leider musste ich nach der erneuten Freischaltung der durch mich gekauften Titel dazu übergehen, alle noch nicht erhaltenen Musikstücke von Hand herunter zu laden. Das ist langweilig, wenn man ausgerechnet ein Album namens »150 Essential Classical Moments« gekauft hat.

Die Cookies zu löschen war natürlich mein eigener Fehler – aber es wäre schön, wenn zukünftige Versionen der Software von selbst den Überblick behalten könnten, welche Lieder einem noch zustehen und sie en bloc saugen könnte. iTunes tut das bereits.

Vermutlich weil das Angebot neu ist, gewinnt das Amazon-MP3-Angebot noch mit Dumpingpreisen für Musik gegen das iTunes Store: Die Filmmusik zu »Slumdog Millionaire«, ein aktuelles Album, gibt es bei Amazon für unter fünf Euro, während es bei iTunes rund das Doppelte kostet.

Auch für vier Euro Paar-und-neunzig waren »150 Essential Classical Moments« zu haben. Ein Schnäppchen für so viel Musik, dachte ich. Es war dann aber trotzdem zu teuer. Dass man bei klassischer Musik so viel falsch machen kann, hatte ich mir nicht ausgemalt.

Für das miese Angebot kann Amazon nichts – das Album gab es schon davor auch auf iTunes. Aber jetzt sitze ich auf 150 klassischen Stücken und ärgere mich, dass so schlechte Musik überhaupt angeboten wird. Freier Markt, ja ich weiß, und ich hätte mir ja denken können, dass es bei dem Preis nicht viel her machen wird.

Die 256 kB sind hier reine Verschwendung, weil die Musik schon von profanem Rauschen gestört wird. Dazu klingt sie blechern und leiernd wie eine Schallplatte, die sich zu langsam dreht. Und schlecht abgemischt ist sie auch.

Nehmen wir als Beispiel mal Pachelbels »Kanon«: Ein Stück, das eigentlich auch ein Vom-Stuhl-Reißer ist, wenn kleine Musikschüler es in der Fußgängerzone aufführen. In der Version auf »150 Essential Classical Moments« rauscht und leiert es aber wie gesagt. Dazu verpisst sich die Bassline der Celli nach ihrem Intro in den Hintergrund und bleibt so gut wie verschwunden. Die anderen Streicher quietschen im Vordergrund weiter, aber erlauben sich keine Luft zwischen den Tönen, zuallerletzt Schnörkel oder eine Stimme. Sie leiern pflichtschuldig ihre Töne einen nach dem anderen herunter, als würden sie lustlos ein Gedicht rezitieren, von dem sie nicht wüssten, wovon es handelt. Und im Tempo, muss ich sagen, hocken sie zwischen allen Stühlen.

Alle Händel-Stücke sind vom London Philharmonic Orchestra eingespielt; die anderen Orchester sind etwas obskurer: Classical Renaissance Symphony, London Festival Orchestra und St. Martin’s Symphony of Los Angeles.

• PS: Der Vollständigkeit halber wollte ich zum Album »150 Essential Classical Moments« verlinken. Es ist aber auf amazon.de plötzlich nicht mehr zu finden.

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Tiramisu macht jung

Durchfuttern. (Eine Geschmackskritik.)

Tiramisu von Aldi

Tiramisu von Aldi

Tiramisu aus dem Aldi-Kühlregal

Wichtigste Zutaten: Mascarpone, Kaffeelikör
Grenzwertig: nur 0,7 % Mascarpone (mutmaßlich stickstoffaufgeschäumt); 1,5% Alkohol

Preis: 1,29 € für 2 x 100g

Freiburg. (mjeu/majo)•• Dieses Dessert macht jung. Als es bei Aldi Süd neu ins Sortiment kam, war ich 21 oder 22 Jahre alt. Ich kaufte es zusammen mit Brot, Aufstrich, Gemüse und Milch, also ganz normalen Abendbrotkomponenten und ohne etwaige verwerfliche Produkte. An der Kasse sagte die Verkäuferin: »Ich muss mal bitte Ihren Ausweis sehen.« Mir war überhaupt nicht klar, warum sie das Dokument sehen wollte. Ich hatte doch nur Abendessen und Nachtisch aufs Kassenband gelegt. Dachte sie, ich hätte irgendwas geklaut? Sah ich einer Person ähnlich, die Hausverbot hatte? Das waren meine ersten Gedanken, ganz im Ernst.

Die Verkäuferin sah den verständnislosen Ausdruck in meinem Gesicht und fügte hinzu: »‘S is wegen dem Tiramisu. Da is Kaffeelikör drin.«

»Ach so«, sagte ich und musste grinsen, als ich ihr meinen Ausweis zeigte. Sie starrte auf mein Geburtsdatum und rechnete angestrengt. »21«, sagte ich.

»Ah, 21. Ja, dann dürfen Sie das kaufen.«

Die Verkäuferin war eigentlich eine sehr nette Frau. Der Typ Oma, der einem einen Bonbon gibt, wenn man sie besucht hat – aber trotzdem natürlich gewissenhaft und streng.

Meine Theorie ist, dass die Aldi-Mitarbeiter auf eine Schulung hatten gehen müssen, auf der ihnen die neuen Produkte vorgestellt wurden und dass diese Fortbildung sie sensibilisiert hat für den Kaffeelikör im Nachtisch, der zwar nur 1,5 Prozent Alkohol beisteuert, aber als Branntwein trotzdem erst an Über-18-Jährige verkauft werden darf. Großartig.
Der Abschuss war der Schlusssatz der Verkäuferin, als ich meine Sachen schon eingepackt hatte: »Aber nicht alles auf einmal essen! Meine Kollegin sagt, der sei ziemlich stark.«

Ich nickte freundlich und sagte was von mit Freunden teilen. Zu Hause habe ich dann erst recht beide Becher am Stück verdrückt. Ist ja auch bloß etwas mehr als ein Kaffeelöffel voll in jedem der runden Schälchen.

Nascht man gleich einen gehäuften Löffel auf einmal, brennt das Tiramisu ganz schön im Hals. Nicht des Likörs wegen, der ihm eine große Schwere verleiht, sondern des penetranten Zuckergehalts wegen. Es ist so süß, dass es wie ein Mars-Riegel brennt und dann noch ein bisschen.

Ansonsten hat Aldi-Tiramisu die Nachteile von jedem fertigen Tiramisu: es ist schon ziemlich durchgeweicht im Kühlregal und das Bisquit ist in der Konsistenz vom Mascarpone-Quark nicht mehr richtig zu unterscheiden. Das kann man positiv formulieren: Es schmilzt und zerläuft eher als dass es sich essen lässt.

Oder: Ein Löffel von der oberen Schicht fühlt sich im Grunde genau so an wie ein Löffel von weiter unten.

Abschließend möchte ich noch sagen: Nein, ich zähle ein Tiramisu natürlich nicht als Mahlzeit. Nur als Nachtisch. Aber trotzdem: 100g pro Becher sind einfach auch noch kein ganzer Nachtisch. Das riesige Verhältnis von Verpackung zu Inhalt, das dabei raus kommt, wäre ein weiterer Grund, mehr in einen Becher zu packen.

Beim letzten Mal, als ich an einer Supermarktkasse nach meinem Ausweis gefragt wurde, war ich übrigens 23. Allerdings wollte ich da keinen Branntwein erwerben, sondern bloß Wein. Ich wäre also sieben Jahre zu alt gewesen um es nicht gedurft zu haben. Wenig macht einen so jung wie Nachtisch oder an einem Freitagabend im einzigen REWE, der bis 22:00 Uhr auf hat, einzukaufen.

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Martin hört Alemannisch

Martin Josts Kulturkonsum (3)

Quarktorte, nicht Kaesekuchen

Quarktorte

Freiburg im Breisgau. (mjeu/majo)•• Ich mag Alemannisch sehr. Ich bilde mir ein, ich verstehe es gut, selbst wenn jemand in starkem Dialekt spricht. Ich finde den Klang des Alemannischen sympathisch. Und diese Sympathie ist stetig gewachsen, seit ich in Alemannien lebe – obwohl ich, als ich herzog, noch zu denen gehörte, die es vom Schwäbischen nicht unterscheiden konnten, ja sich nicht einmal bewusst waren, dass es da einige Differenzen gibt. Weiterlesen

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Aldifeinkost-Matschepampe

Durchfuttern. Eine Geschmackskritik.

Pasta Pause

Schmeckt wie es aussieht: Pasta Pause von Aldi

»Pasta Pause« Tomate-Mozzarella-Nudelsalat in Basilikum-Dressing aus dem Kühlregal von Aldi Süd

Kostet: 1,49 € für 250 g
Wichtigste Zutaten: Nudeln, Tomatenschalen, »italienischer Hartkäse«, Zucker, Essig
Grenzwertig: »Balsamessig« (sic!), Säureregulator, Antioxidationsmittel

Freiburg. (mjeu/majo) »Perspektivisch wird Deutschland nur noch zwei Bundesländer haben: Aldi Nord und Aldi Süd.« Ich weiß nicht mehr, wer diesen Spruch in der März-Ausgabe von »Neues aus der Anstalt« gebracht hat, aber er ist großartig. Aldi Süd ist schon immer etwas Besonderes. Eine Berlinerin, die ich kenne, sagt immer: Aldi Süd würde im Norden als Edeka durchgehen.

Zum Beispiel gibt es bei Aldi Süd auch gesundes Essen, den ganzen Bioscheiß, und gekühlte Snacks. Von den neuen vier oder so Sorten Nudelsalat namens Pasta-Pause, die einen Löffel schon dabei haben, (der aber so klein ist, dass er warcheinlich sogar an einem Softeis scheitern würde) ist genau eine Sorte vegetarisch. Die Pasta-Pause mit Tomate-Mozzarella schmeckt nicht gut. Ihre kleinen pampigen Partikel bilden zusammen eine zähe Masse. Sie schmeckt stark salzig und sauer und gleichzeitig noch süß auf die Süßstoff-Art, obwohl gar keiner drin ist. Aber ich meine dieses metallische Süß mit dem langen Nachgeschmack.

Die Tomatenstückchen – es finden sich sowohl frische als auch getrocknete Tomaten in der Zutatenliste – sind das härteste und unkaubarste an dem Salat. Alle anderen Zutaten haben eine ganz komische Konsistenz. Der aufdringlich neutrale Käse fühlt sich an wie mürbe Kinderknete. Sonst sticht nichts individuell heraus; alle anderen Zutaten gehen in einem plakativen Süß-Sauer unter.

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Martin kuckt »Fackeln im Sturm«

Schlechter Film. Sechs mal.

Martin kuckt: »North and South, Book One«

Los Angeles, 1985. (mjeu/majo)• »North and South« (Fackeln im Sturm) ist eine Miniserie aus den Achtzigern, die auf dem gleichnamigen Roman von John Jakes basiert. Es gibt noch weitere Miniserien, denn der amerikanische Bürgerkrieg hat am Ende von Folge 6 gerade mal begonnen. Dabei habe ich sie angesehen, um mich über den Bürgerkrieg zu bilden. Heißt das, ich muss die nächste Miniserie jetzt auch noch kucken? Och manno.

Hier ist eine Liste mit gut Gemachtem…

Die Titelmusik ist gut. Ein pathetischer Ohrwurm, den man als Thema immer sofort wiedererkennt.

Das Ende von Folge 1 ist filmisch gut. Hier werden die offenen Dramen und die im Herzen miteinander verbundenen Charaktere durch filmische Schnitte in ihrer Verbindung zueinander gezeigt.

Und das Ende von Folge 6 ist gut: pathetisch technisch gut. Die von Patrick Swayze und einem anderen Schauspieler dargestellten Hauptcharaktere sind beste Freunde und sie müssen sich verabschieden. Ein Zug fährt unter einer langen Kranaufnahme fort und das musikalische Thema ihrer Freundschaft bricht aus.

Kirstie Alley spielt mit viel Einsatz in ihrer ätzenden Rolle.

…und Schlechtem

Die Geschichten sind ungefähr so komplex wie ein Groschenroman. Die Guten sind 100% nobel, die Bösen erkennt man erstens an ihrer Haarfarbe und zweitens an ihrem Blick. Außerdem werden sie die ganze Zeit beim Konspirieren gezeigt; von ihren bösen Plänen erfährt man immer aus ihren eigenen Worten.

Am Anfang lernen sich alle kennen, in der Mitte erfahren alle unsägliches Unrecht und am Ende wird alles Unrecht beglichen und jede Schuld auf Heller und Pfennig zurückgezahlt.

Sechs mal 90 Minuten können ziemlich lang sein. Ich neigte dazu, abzuschweifen und mich mit anderen Dingen zu beschäftigen, während ich »North and South« schaute. Dabei ist mir gar nicht aufgefallen, dass ich in der Mitte die DVDs verwechselt und eine Episode übersprungen habe. Ja, so schlimm.

Immerhin

»North and South« ist kultig für »StarTrek«-Kucker, weil sich eine ganze Generation Hollywood-Schauspieler in dieser Reihe zu versammeln scheint, als sie noch jung waren und das Geld brauchten. Zum Beispiel kann man hier Jonathan Frakes erleben, der später Commander Riker in »Next Generation« spielte. Es ist schön zu sehen, dass er zwischen »North and South« und »StarTrek« zu einem etwas vielseitigeren Schauspieler geworden ist, indem er sich eine Handvoll weiterer Gesichtsausdrücke zugelegt hat. Die Oscargewinnerin, die in »North and South« die Mutter seiner Rolle spielt, begegnete ihm auch später in »Next Generation« wieder. Kirstie Alley spielt mit und sie spielte in »StarTrek II: The Wrath of Khan« die vulkanische Offizierin Saavik, eine Rolle, die in »StarTrek III: The Search for Spock« und »StarTrek IV: The Voyage Home« von Robin Curtis übernommen wurde. Ebenfalls eine Vulkanierin mit losem Mundwerk spielte Kim Cattrall, die Samantha aus »Sex and the City« in »StarTrek VI: The undiscovered Country«. Die lustigste Parodie ihrer Vulkanierin gab aber Kirstie Alley ab im dritten Teil von »Kuck’ mal, wer da jetzt spricht«, der dritten Folgel des Comedy-Franchises, in dem sie und John Travoltas Figur sich Hunde zulegen, die nur die Zuschauer sprechen hören können. In dem Film hat die Familie Geldsorgen und Alleys Charakter muss sich als Weihnachtsmann-Elfin im Kaufhaus was dazu verdienen. Amerikanische Weihnachtsmann-Elfen haben ja grüne Hosenträger, rot-weiß gestreifte Strümpfe und – spitze Ohren. Zu einem nervigen Kind sagt sie: »Ich bin eine Vulkanierin, und wenn du nicht sofort abdampfst, betäube ich dich mit dem vulkanischen Nervengriff!«

Ein Kommentar

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