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April 2016: Was geht in Rosenheim?

Im April kommt «Das Boot» als Live-Theater in die Stadt. Kabarettist Josef Hader spielt im KuKo. Und die «Wikinger!»-Ausstellung im Lokschuppen ist erst ganz frisch eröffnet. Martins Tipps für Kultur in Rosenheim:
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Sonnabend Führung

2.

Vom Salz zum Bier

14 Uhr
ab Touristinfo, Parkhaus P1
Details auf veranstaltungen.rosenheim.de

Durch seine Lage am Inn war Rosenheim früher Drehkreuz für den Salzhandel. Mit dem Umbau des Inn vom Schifffahrtsweg zum Wasserkraftwerk verlagerten sich die Schwerpunkte der Rosenheimer Wirtschaft in Richtung Bootsbau, Holzbau, Mehl und Bier.


Sonnabend Flohmarkt in der Stadtbibliothek

16.

Bücherflohmarkt der Stadtbibliothek

nur bei gutem Wetter, 9–13 Uhr
vor der Stadtbibliothek, Am Salzstadel 15
Details auf veranstaltungen.rosenheim.de

Man kann überhaupt nicht genug Bücher haben. Zweimal im Jahr verkauft die Stadtbibliothek günstig ausgemusterte Medien. Der Erlös aus dem Flohmarkt fließt zurück in den Etat der Bücherei. Wenn es am 16. April regnet, gibt es am 17. September die nächste Chance auf günstige Bücher.


Sonntag Theater im KuKo

17.

Das Boot

19 Uhr
Kultur- und Kongresszentrum, Kufsteiner Str. 4
Tickets auf kuko.de

Foto: Marina Maisel, a.gon Theater München

Foto: Marina Maisel, a.gon Theater München

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Schlepper und Schleuser AG

Die „2. Internationale Schlepper- und Schleusertagung“ (ISS 2015) an den Münchner Kammerspielen ist offensichtlich ironisch gemeint. Das heißt aber nicht, dass die Macher nicht provozieren wollen. Politiker von CDU und CSU beißen an.
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„Die ISS 2015 präsentiert sich erneut als DIE relevante Fachtagung der weltweit agierenden Fluchthilfe-Unternehmen. Wichtigstes Tagungsziel 2015 ist die Image-Aufwertung sowie die damit einhergehende Neubewertung der Dienstleistungen Schleppen und Schleusen.“

Das PR-Sprech preist auf der Kongress-Website iss2015.eu die „2. Internationale Schlepper- und Schleusertagung“ an, die vom 16. bis 18. Oktober in München stattfindet.

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Theater in Freiburg: Martin empfiehlt «Hamlet» und «Himbeerreich»

Als stolzer neuer Beiträger von nachtkritik.de durfte ich «Hamlet» im Theater der Immoralisten und «Das Himbeerreich» im Stadttheater besprechen. Ich kann beide Stücke wärmstens empfehlen (verschenkt doch Karten zu Weihnachten!) und ankündigen, dass ihr und das ganze Publikum euch als Teilhaber der Ereignisse auf der Bühne wiederfinden werdet.

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Hast du die Karten?

Das Wunder
von Bayreuth

Festspielhaus Bayreuth um 1900

Foto: via Wikimedia Commons, gemeinfreies Werk.

Wir sind online. Wir sind viele. Wir sind bereit.

Ich habe das Headset im Ohr und die Finger an der Maus. Mein Blick wird noch ein Loch in den Bildschirm brennen, auf dem ein Countdown tickt. Ich atme Adrenalin. Noch acht Sekunden.

Das System ist der Gegner. Du musst schneller sein als der Server. (Noch sieben Sekunden.) Letztes Jahr haben wir auch aus verschiedenen Städten angegriffen. Es geht nicht um Sekunden, sondern um Sekundenbruchteile. (Noch sechs.) Letztes Jahr hatten wir keinen Erfolg. Andere waren schneller. (Noch fünf.) Neben mir liegt der Zettel mit meinen Instruktionen. Vier Ziele, geordnet nach Priorität. (Noch vier.) Weiterlesen

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Kleines Haus, leeres Haus

„Ich arbeite.“ –
„Was arbeitest du?“ –
„Ich denke.“ –
(Gelächter vom Band)

Ich habe «Verbrechen und Strafe» ★★★✩✩ gekuckt. Ich und ein paar andere Leute.

Ständig sind Zuschauer gegangen. Besonders in der Pause (die Vorstellung dauert samt Pause zweidreiviertel Stunden). Das verstehe, wer will. Die Leute haben doch Geld bezahlt? Ich ja nicht, ich habe die Karten gewonnen. Aber selbst mir war es das Schauspiel wert, sitzen zu bleiben. Weiterlesen

5 Kommentare

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Wenn ich beim Theater wäre …

… würde ich gern mal inszenieren:

  1. Shakespeares Hamlet in einer Unistadt, das Bühnenbild eine Studenten-WG. Während der Titelheld, allein in der Küche, in seinem berühmten Selbstgespräch „Sein oder nicht sein …“ in sich zu gehen versucht, wird er beständig von einem Mitbewohner unterbrochen, der polternd zuerst nach Rotwein und dann nach einem Korkenzieher fahndet und dann ein randvolles Glas und zwei Flaschen trägt und die Tür nicht von alleine auf bekommt.
  2. Handkes Weissagung. Das Personal auf der Bühne rezitiert selbst nichts, sondern zwingt das Publikum, den Text mit verteilten Rollen zu lesen. In etwa wie in der Schule: Jeder einen Absatz und dann ist der Nebenmann dran.
  3. Ein Stück von Jelinek (das ist doch die Frauenkämpferin mit diesen kokolorischen Sprechstücken?) in der Kulisse eines Mundartschwanks. Am besten in einer ohnehin stehenden Kulisse in einer Mundartbühne. Die Schauspieler sprechen Jelinek (die meiste Zeit durcheinander), spielen aber als wären sie in einer Verwechslungskomödie aus dem Theaterstadl. Inklusive Fummel, Perücken und haarscharfe Begegnungen via die zahlreichen Türen, durch die die Spieler auf- und abtreten. Weiterlesen

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fudder 2010

MMX

10. Dezember 2010 • Le Gipfel: Als VIP beim Staatsbesuch

9. Dezember 2010 • Terrorgefahr in Freiburg: An den Orten der Angst
(Mit David, Anna-Lena und Fanny)

30. November 2010 • Premiere in Freiburg: So war der Science Slam
(Fotogalerie)

25. November 2010 • Debatte: Die Multifunktionsjacke – warm und trocken statt stylisch und schick!
(Mit Carla & Anna)

19. November 2010 • Theater- und Wissenschaftsprojekt „Wunschkinder“: Wie wollen wir morgen auf die Welt kommen?

19. November 2010 • Nightlife-Guru: Green City Beats mit Claudia Roth in der Jackson-Pollock-Bar

15. November 2010 • Ich war eine Polizeimeldung: Wie es ist, überfallen zu werden


Die Liste meiner Arbeiten für fudder.de füllt sich schneller als erträumt – das kurze Jahr 2010 wandert deshalb heute ins Archiv.

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