Schlagwort-Archive: verfickt

Richtigstellung

„Vorlaute und altkluge Töne“

C. U. Wiesner

C. U. Wiesner • Quelle: «Spuk von Draußen» Folge 1, DEFA 1987. DVD von Icestorm. © Deutsches Rundfunk-Archiv

Am 31. März 2009 veröffentlichte die «Berliner Zeitung» meine Sprachglosse über das Wort „verfickt“. Bis zu dem Zeitpunkt war ich mir selbst sehr sicher, das Wort in den Sprachschatz der Deutschen eingeführt zu haben. Ich verteidigte diese Position (und im Zusammenhang damit mein Recht als Urheber) polemisch mit einiger Vehemenz.

Heute darf ich mit einem neu gewonnenen Gefühl von Bescheidenheit eingestehen: ich bin nicht der Erfinder von „verfickt“. Mindestens eine frühere Verwendung des Wortes konnte mir der Berliner Autor C. U. Wiesner in seinem eigenen literarischen Werk beweisen. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 05 Wochenende (FR), 06 Martin Josts Kulturkonsum, Blog-Exklusiv, In eigener Sache, Ungedrucktes, Wortkritik

Schlaf endlich

Das «Infinite Jest»-Logbuch (7)

Mit Exkursen über Transpostmoderne, Ironisch Brechen und die perspektivische Ehe mit Pamela Anderson.

0049<|>1030. Kapitel 6. Übel riechender Nebel aufgezogen. Alltags unter Deck. Navigationsübungen absolviert. Ganztags starke Dünung. Unerwartet frühe Korrosion besorgt etwas.

Kakerlake Erdal Rex

Das habe ich mit Orin Incandenza gemeinsam: Eine Abscheu gegenüber Kakerlaken, die nur von meiner Abscheu gegenüber Leuten, die „Halli-Hallo-Hallöle“ sagen, übertroffen wird. (Also das mit den Kakerlaken. Wie das mit Orin Incandenza und Leuten ist, die „Halli-Hallo-Hallöle“ sagen, weiß ich jetzt nicht.)

Endlich gute Sprüche. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 06 Martin Josts Kulturkonsum, 11 Das Transpostmoderne Manifest, »Infinite Jest«-Logbuch, Martin liest

Frage

Mein fucking Urheberrecht

Berliner Z

Berliner Zeitung vom 31. März 2009

Von Martin Jost

Shakespeare ist unschlagbar. Dieser Allgemeinplatz geht mir leicht über die Lippen. Jeder weiß, dass er nicht nur unerschöpflich war im Erfinden von Geschichten, sondern auch der raffinierteste denkbare Erzähler. Nicht so bekannt ist, was William Shakespeare erst wirklich zum schöpferischen Genie macht: Er hat eigenhändig 2.035 Worte erfunden. 2.035 Worte, um die das Englische dank seiner reicher wurde. Weiterlesen

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